Haus der Kulturen: Kurse sind gut besucht – Engeraner Vereine möchten sich einbringen Meyer: „Kein Vereinsheim für alle“

Enger (WB). „Das Haus der Kulturen ist gut ausgelastet, einige Angebote wie der Nähkurs oder der Malkurs sind so begehrt, dass wir gleich mehrere veranstalten könnten“, erklärte Kordula Schimke in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Sicherheit, Ordnung und Soziales der Stadt Enger. Sie war gebeten worden, einen Bericht über die derzeitige Situation und die aktuellen Entwicklungen zu geben.

Von Ruth Matthes
Integrationskoordinatorin Kordula Schimke stellte dem Fachausschuss die aktuellen Angebote im Haus der Kulturen vor. Alle Kurse seien gut ausgelastet, die Nachfrage nach Sprachkursen sei ungebrochen, sagte sie.
Integrationskoordinatorin Kordula Schimke stellte dem Fachausschuss die aktuellen Angebote im Haus der Kulturen vor. Alle Kurse seien gut ausgelastet, die Nachfrage nach Sprachkursen sei ungebrochen, sagte sie.

Die Integrationskoordinatorin stellte die aktuellen Förder- und Beratungsangebote sowie weitere Veranstaltungen vor, mit denen Brücken zwischen den alteingesessenen Engeranern, Migranten und Geflüchteten gebaut werden sollen. Das Haus der Kulturen sei, soweit sie es mit einer halben Stelle und ihrer Bundesfreiwilligendienst-Leistenden koordinieren könne, wochentags vormittags und nachmittags geöffnet.

Beratungsangebote Externer

Neben ihren eigenen Sprechzeiten gebe es auch Beratungsangebote Externer, wie der REGE (Regionale Personalentwicklungsgesellschaft) und dem Jugendmigrationsdienst der Diakonie. Die AWO berät ebenfalls und bietet zudem einen Frauengesprächskreis an. Es gibt Hausaufgabenhilfe, eine Spiel- und Lerngruppe, Basteln für Kinder, den Regenbogen-Kindertreff der Jugendhilfe Schweicheln, Walkingtreff und Schachkurs.

„Ungebrochen ist die Nachfrage nach Sprachkursen“, berichtete Schimke. Die Radwerkstatt sei sehr gut ausgelastet. Neben den festen Terminen gebe es auch wechselnde Angebote wie einen Mülltrennkurs oder einen Kurs „Erste Hilfe am Kind“.

Neue Projekte in Planung

Schimke erklärte, sie wolle das Haus gerne weiter öffnen, zum Beispiel für Lesungen. Es gebe auch weitere Gruppen, die sich dort gerne einbringen würden, wie zum Beispiel „Enger impulsiv“. Geplant sei zudem ein Projekt mit dem Wittekindshof.

Bürgermeister Thomas Meyer wies darauf hin, dass der Fokus der Einrichtung weiter auf den Menschen liegen müsse, die einen Migrationshintergrund haben. „Wir sollten den integrativen Ansatz nicht aus den Augen verlieren. Das Haus der Kulturen soll kein Vereinsheim für alle werden.“

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7308885?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198393%2F2514624%2F