Zwei WGE-Teams nehmen an Roboterwettbewerb in Minden teil
Galaktisch gut

Enger (WB). „Galaktisch gut“ bewegen sich die Roboter der „Elektrobrezeln“ und der „Robots R3“ durch das Universum. Die beiden Teams des Widukind-Gymnasiums haben am Roboter-Wettbewerb der Gemeinschaftsoffensive „Zukunft durch Innovation“ zur Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in Nordrhein-Westfalen teilgenommen.

Dienstag, 04.02.2020, 11:00 Uhr aktualisiert: 04.02.2020, 11:10 Uhr
Nicolas (von links), Clemens, Eldar, Adrian, Fynn, Amra und Gianluca haben ihre Konstruktionen und Programmierungen beim ZDI-Roboter Lokalwettbewerb in Minden präsentiert. Einige von ihnen waren schon im vergangenen Jahr beim Wettbewerb dabei. Foto: Daniela Dembert

Eldar Becirovic, Gianluca Wenzel und Amra Becirovic belegten als Team „Robots R3“ im Lokalwettbewerb in Minden den 3. Platz unter acht Teams. Gleich dahinter konnten sich Fynn Kastner, Adrian Tataru, Adrian Celik, Nicolas Brosig, Clemens Hellmann und Erik Euscher mit ihrem selbst gebauten Lego Mindstorm-Roboter platzieren.

Verschiedene Aufgaben zu erfüllen

Zu erfüllen waren verschiedene Aufgaben wie der Transport und gezieltes Ablegen von Gegenständen, Umlegen eines Hebels und Aufstapeln von Teilen. „Die Aufgabenstellung ist ganz anders als im vergangenen Jahr“, sagt Gianluca. Daher habe sein Team, dessen Mitglieder alle schon einmal am Wettbewerb teilgenommen haben, zwar auf das grundlegende Knowhow des Programmierens zurückgreifen können, musste sich die einzelnen Aufgaben aber völlig neu erarbeiten. „Das Programmieren ist manchmal echt nervig, weil man immer und immer wieder Probeläufe machen und korrigieren muss“, findet Clemens.

Aber auch das Konstruieren hat so seine Tücken, haben die Fünft- und Sechstklässler festgestellt. Abstände, Größe und Gewicht einzelner Baugruppen müssen genau aufeinander abgestimmt sein.

Erkenntnisse aus dem letzten Jahr genutzt

Hilfreich waren den „Robots R3“ Erkenntnisse, die sie im vergangenen Jahr gewonnen haben. Nach jeder erfüllten Aufgabe haben sie ihren Roboter wieder ins Basislager zurückfahren lassen. „Das ist zwar zeitaufwendiger als ihn alle Aufgaben direkt hintereinander machen zu lassen, aber sollte der Roboter mal einen Zentimeter falsch stehen, wird das beim Zurückfahren zur Basis korrigiert“, erklärt Gianluca.

Bei den Probeläufen habe auch alles immer sehr gut geklappt, allerdings hätten sie beim Wettbewerb mit den veränderten Bedingungen zu kämpfen gehabt.

In dieser Woche tritt noch ein weiteres Team des WGE im Lokalwettbewerb in Steinheim an. Mit Alicia Faust, Deborah Lullies, Jana Hafner, Josefine Hansen und Emilina Romej geht dann eine reine Mädchenmannschaft an den Start.

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