Sängerin tritt beim Neujahrskonzert des MGV Lohengrin auf
Auf ein Tänzchen mit Katharina Herz

Enger (WB). „Wenn Katharina Herz auftritt, dann reißt es alle von den Stühlen“, hatte Vorsitzender Dieter Brinkmann für das Neujahrskonzert des Männergesangvereins Lohengrin versprochen. Auf hunderte Zuschauer traf das im buchstäblichen, auf einen sogar im tatsächlichen Sinne zu.

Dienstag, 28.01.2020, 18:00 Uhr aktualisiert: 03.02.2020, 10:18 Uhr
Etwa 40 Sänger des Männergesangvereins Lohengrin aus Enger und des befreundeten MGV Rütli Buer standen am Sonntagnachmittag gemeinsam auf der Bühne. Zum Repertoire der Chöre gehören auch Titel wie zum Beispiel „Tage wie diese“ von den Toten Hosen. Foto: Thomas Meyer

Und das war, wie schon im vergangenen Jahr, der stellvertretende Bürgermeister Hans-Ulrich Tuxhorn, den die Sängerin aus Ilmenau in Thüringen aus dem Publikum heraus zum Tanz aufforderte. Was Moderator Hartmut Golücke zum Nachdenken darüber veranlasste, warum es immer „der Uli“ sei, der bei den Stargästen des MGV Lohengrin so gut ankomme.

Katharina Herz forder Hans-Ulrich Tuxhorn zum Tanz auf

Katharina Herz forder Hans-Ulrich Tuxhorn zum Tanz auf Foto: Meyer

Gesungen hat Katharina Herz natürlich auch, und zwar einen Mix aus Stimmungsliedern und Balladen mit teilweise neuen Nummern. So war „Nicht weiter als ein Flügelschlag“ eine gefühlvolle Hommage an ihren verstorbenen Großvater, während „Komm lass uns tanzen gehen“ exakt hielt, was der Titel versprach. Zum Mitsingen gab es ein Medley der bekanntesten Melodien von Siw Malmkvist, zwischen den Liedern erzählte die 40-Jährige Geschichten aus ihrer Laufbahn.

Eingerahmt wurde der Auftritt natürlich durch Gesang der Gastgeber. Der letzte verbleibende Engeraner Männerchor hatte sich Verstärkung geholt beim MGV Rütli Buer, sodass sich fast 40 Sänger auf der Bühne präsentierten.

Matthias Menzel leitet beide Chöre

Die Verbindung kam nicht von ungefähr, handelt es sich doch um zwei von vier Chören, die von Musik-Multitalent Matthias Menzel geleitet werden. „Träume sind stärker“ von den Schürzenjägern, „Tage wie diese“ von den Toten Hosen und „Auf das Leben“ der Dorfrocker zeugten vom frischen Repertoire der Engeraner. Besonders stark war der Einmarsch der Sänger zu „The Conquest of Paradise“ von Vangelis, musikalisch unterstützt vom Blasorchester der Feuerwehr Herford.

Das Blasorchester bekam nicht nur Applaus, sondern spendete selbst welchen an Hartmut Golücke, der die Merkmale und Vorzüge eines symphonischen Blasorchesters herausarbeitete. „Wer so etwas Schönes spielen kann, der kann nicht bloß eine Blaskapelle sein“, kommentierte er etwa das James-Last-Medley.

Das Finale übernahm dann wieder der MGV mit einem maritimen Potpourri und als Zugabe „An der Nordseeküste“, was das Publikum abermals mit anhaltendem Applaus belohnte.

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