Gefährliche Querungsstelle für Radler an der Wertherstraße „lokales Ärgernis“
CDU: „Verwaltung muss handeln!“

Enger (WB). Nach den Äußerungen von Engers Bürgermeister Thomas Meyer zum Thema Radwegebau an der Wertherstraße (HK vom 6. Januar) äußert sich die CDU. Mit einigem Erstaunen, so sagen der CDU-Stadtverband und die Fraktion der CDU in Enger, hätten sie im Laufe dieser Woche die seitens der Verwaltung getätigten Aussagen zu der für Radfahrer gefährlichen Querung der Straße „Im Felde“ und der Wertherstraße aufgenommen.

Freitag, 10.01.2020, 04:29 Uhr aktualisiert: 10.01.2020, 05:01 Uhr
Radfahrer, die von der Straße Im Felde kommen und weiter über die Wertherstraße fahren müssen, um in die Ringstraße Richtung Hallenbad abzubiegen, leben bisweilen gefährtlich. Foto: Daniela Dembert

Dieses mit starkem Gefälle versehene Nadelöhr habe für Radfahrer, die aus dem Ortsteil Pödinghausen nach Enger kommen, schon immer eine gefährliche Engstelle dargestellt. Auch die weitere Anbindung zur Ringstraße und damit in Richtung Innenstadt sei für Radfahrer gegenwärtig alles andere als ideal.

Unbefriedigend

„Diese wirklich unbefriedigende Situation ist aber weder neu noch unbekannt, sondern ein seit Jahren unübersehbarer Fakt. Daher wird von Radfahrern, aber auch den Anwohnern des Ortsteils Pödinghausen völlig zu Recht erwartet, dass endlich die Initiative zum Handeln ergriffen wird“, schreiben René Siekmann, Vorsitzender CDU-Stadtverband, und Stefan Böske, Vorsitzender der CDU-Fraktion. Man brauche dafür auch kein übergeordnetes Konzept, denn diese unübersichtliche Querung stelle seit Jahrzehnten ein lokales Ärgernis dar.

„Zu Recht erwarten die betroffenen Bürger von Politik und Verwaltung anstelle der üblichen Lippenbekenntnisse nunmehr konkrete Handlungen und konkrete Verbesserungen vor Ort“, sagen die Kommunalpolitiker weiter. Die Betonung von möglichen Problemen an dieser Stelle und der Verweis auf weitere Planungen brächten jedenfalls keine Fortschritte.

Fahrradfreundlich

„Es geht einfach darum, dass seitens der Verwaltung hier die Initiative ergriffen wird. Das Problem muss nicht diskutiert, sondern gelöst werden“, betont Philip Kleineberg als Bürgermeisterkandidat der CDU und führt fort, dass Planung natürlich wichtig sei, aber am Ende müssten für den Bürger auch zeitnah sichtbare Maßnahmen erfolgen.

Fahrradfreundlich sei die Überquerung in jedem Falle nicht, und da die CDU in Enger dem Fahrradverkehr und der fahrradfreundlichen Anbindung der Ortsteile eine hohe Priorität beimesse, müssten Verbesserungen erfolgen. An dieser Stelle könnte damit begonnen werden.

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