Feuerwehren Enger und Spenge müssen wiederholt ausrücken – Böller entfacht Heckenbrand Wohnwagen steht in Flammen

Enger/Spenge (WB). Während die Bürger in Enger und Spenge Silvester gefeiert und geböllert haben, mussten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr in Enger und Spenge gleich mehrmals ausrücken.

Von Kathrin Weege
Ein Wohnwagen, der in der Straße Auf dem Esch abgestellt war, brannte in der Nacht zu Silvester. Die Kripo ermittelt.
Ein Wohnwagen, der in der Straße Auf dem Esch abgestellt war, brannte in der Nacht zu Silvester. Die Kripo ermittelt. Foto: Feuerwehr Enger

Hecke steht in Spenge in Flammen

Um 0.35 Uhr wurde die Feuerwehr der Stadt Spenge zur einem Flächenbrand im Ortsteil Wallenbrück gerufen. „Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte eine Lebensbaumhecke auf einer Länge von etwa zehn Metern Länge“, sagt Feuerwehrchef Thomas Reschke.

Zwei C-Rohre wurden zur Brandbekämpfung genutzt, anschließend wurde das Unterholz mit der Wärmebildkamera auf Glutnester hin kontrolliert und auch abgelöscht. Der Einsatz war für die Feuerwehr nach etwa einer Stunde beendet. Der Löschzug Spenge-Mitte und die Löschgruppe Wallenbrück waren vor Ort.

Wohnwagen bis auf das Fahrgestell abgebrannt

Für die Kollegen in Enger ging es schon in der Nacht auf den 31. Dezember los. „In der Straße Auf dem Esch in Belke-Steinbeck stand ein Wohnwagen gegen 4.20 Uhr in Flammen. Als wir ankamen, war alles bis auf das Fahrgestell abgebrannt“, sagte Michael Rogowski, Leiter der Feuerwehr Enger. Mit zwei C-Hohlstrahlrohren wurden die Reste gelöscht. „Die Ursache für den Brand steht noch nicht fest, die Kriminalpolizei war vor Ort und hat die Ermittlungen aufgenommen“, so Rogowski. Um den Wohnwagen herum standen jede Menge Büsche. „Zum Abschluss haben wir daher mit der Wärmebildkamera nach Glutnestern gesucht“, ergänzt er.

Die Feuerwehr in Spenge musste in der Silvesternacht eine Hecke in Wallenbrück löschen. Foto: Feuerwehr Spenge

Der Einsatz war nach einer guten Stunde für die Löschzüge Enger-Mitte, Dreyen und die Löschgruppe Enger-Nord abgeschlossen.

Ausgebrannte Feuerwerksbatterien entzünden sich

Und auch im neuen Jahr mussten die Engeraner bereits zweimal ausrücken. Ein Bürger hatte in der Renteistraße ausgebrannte Feuerwerksbatterien zu einem Haufen zusammengefegt. Eine davon war jedoch nicht vollständig erloschen und zündete somit den gesamten Haufen an. Die Engeraner Feuerwehr rückte gegen 3.45 Uhr an und löschte den Brand.

Zuvor – gegen 0.15 Uhr – hatte eine Hecke in Westerenger in der Wagnerstraße/Ecke Brinkfeld Feuer gefangen. „Vermutlich hat ein Böller den Brand verursacht. Die Bewohner hatten schon selber versucht, das Feuer zu bekämpfen, wir haben nur noch nachgelöscht“, so Rogowski.

Feuerwehr hält Bereitschaft vor

Während die Bürger gerade an Tagen wie Silvester oder Weihnachten feiern, sind bei der Freiwilligen Feuerwehr immer Kollegen zum Wohle der Allgemeinheit im Dienst. „Auch wenn einige von uns selber unterwegs sind, sind wir immer in ausreichender Einsatzstärke bereit, um unsere Fahrzeuge zu besetzten und auszurücken“, erklärt Engers Feuerwehrchef.

Viele Brände in den letzten Wochen

In den vergangenen Wochen hatten die Einsatzkräfte alle Hände voll zu tun. Wiederholt hatte es im Stadtgebiet von Enger und Spenge gebrannt. Am 9. Dezember waren zwei Autos in Pödinghausen in Flammen aufgegangen , Heiligabend kam es zu einem Großeinsatz bei der Firma Göhner an der Meller Straße . Ein 60 Kubikmeter großer Holzstapel hatte gebrannt. In Spenge mussten die Brandbekämpfer am zweiten Weihnachtstag einen Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus löschen. Zunächst war gemeldet worden, dass sich zehn Personen im Haus befanden. Es waren aber nur vier, die mit Steckleitern aus ihren Wohnungen befreit werden konnten. 70 Einsatzkräfte waren vor Ort. Das Haus ist vorerst nicht bewohnbar.

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