Feuerwehr verhindert Übergreifen auf das Gebäude
Zwei Autos gehen in Flammen auf

Enger (WB/pjs/KaWe). Die Flammen schlagen hoch, ein lauter Knall ist zu hören: Am Montagmorgen haben gegen 5.40 Uhr in Pödinghausen im „Alten Kamp“ zwei Autos gebrannt. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen ein Smart und ein Opel komplett in Flammen. Die Brandursache ist nach Angaben der Polizei unklar.

Montag, 09.12.2019, 08:09 Uhr aktualisiert: 09.12.2019, 16:52 Uhr
Die Polizei ermittelt in Enger wegen der Brandursache. Foto: Peter Schelberg

Sie hat die Ermittlungen aufgenommen. Brandstiftung kann aber nicht ausgeschlossen werden. Die Autos wurden das letzte Mal am Abend und nicht etwa am Morgen kurz vor Entstehen des Feuers bewegt.

Mit jeder Menge Schaum hatten die 25 Einsatzkräfte des Löschzugs Enger-Mitte und der Löschgruppe Oldinghausen/Pödinghausen das Feuer schnell unter Kontrolle. Die ersten Maßnahmen wurden allerdings mit Wasser durch zwei C-Hohlstrahlrohre eingeleitet. „Da sich aber bereits Flüssigkeiten unter dem Fahrzeug entzündet hatten, wurde ein Schaumangriff aufgebaut“, heißt es seitens der Feuerwehr.

Übergreifen der Flammen verhindert

Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude verhindern, an dem jedoch Sachschaden entstand. Vorsorglich hatte sie auf der Gebäuderückseite ein weiteres C-Hohlstrahlrohr in Stellung gebracht, um im Notfall sofort reagieren zu können.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte eine Frau, die am frühen Morgen ihre Hunde ausführte, den Brand zufällig entdeckt und sofort die Feuerwehr alarmiert. Einige Nachbarn wurden von dem Knall geweckt. Einige dachten zunächst an eine Explosion.

Ein anderer sagte: “Ich dachte erst, da hat irgendjemand Silvesterböller gezündet.” Da die Autos komplett in Brand standen, habe es eine enorme Hitzentwicklung gegeben. „Die hat die Reifen zum Platzen gebracht. Die Autos stehen nur noch auf Felgen“, sagte Arndt Höpker, Leiter der Löschgruppe Enger-Mitte.

Löschschaum ist biologisch abbaubar

Die in der betroffenen Doppelhaushälfte lebende Familie (Eltern und drei Kinder) konnte sich rechtzeitig über die Terrasse in Sicherheit bringen. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden Nachbarn aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Arndt Höpker informierte abschließend einen Mitarbeiter des Wasserwerks Enger. „Der Löschschaum ist zwar biologisch abbaubar und enthält keine Tenside. Wir wollten aber dennoch Bescheid geben, falls sich jemand über den Schaum in der Kanalisation wundert“, so Höpker. Zudem sollte geprüft werden, ob das Wasser in einen Bach gelangt. Das sei aber nicht der Fall.

Der Einsatz dauerte etwa zwei Stunden. „Wenn Löschschaum im Einsatz ist, müssen danach alle Teile, die damit in Berührung gekommen sind, gespült werden. Durch den Schaum entsteht Rost an unserem Equipment. Daher ist ein Einsatz mit Löschschaum immer etwas aufwändiger”, erklärte Höpker

Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude verhindern, an dem jedoch Sachschaden entstand.

Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude verhindern, an dem jedoch Sachschaden entstand. Foto: Peter Schelberg

Kommentare

A_Bürger  wrote: 10.12.2019 22:10
Das ist Quatsch!
Das ist natürlich falsch, natürlich enthält der Schaum der Feuerwehr Tenside, dazu Stabilisatoren und einen Frostschutz.
Total 1 comments
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