Workshop am 7. November – Verbesserungsvorschläge für Wegenetz gesucht
Radverkehr: Meinung der Bürger ist gefragt

Enger (WB). Seit April ist das Alltagsradwegekonzept für die Stadt Enger in Arbeit. Nach der Bestandsaufnahme der Planungsgemeinschaft Verkehr Dargel Hildebrandt (PGV) und der Online-Befragung der heimischen Radler lädt die Stadt nun zu einem Bürgerforum ein, bei dem jeder seine Verbesserungswünsche und Anregungen einbringen und mit anderen darüber diskutieren kann.

Montag, 04.11.2019, 10:01 Uhr aktualisiert: 04.11.2019, 10:20 Uhr
Bürgermeister Thomas Meyer und Dorothea Bröring laden zum Bürgerforum am Donnerstag, 7. November, von 18 bis 20.30 Uhr in die Aula der Realschule ein. Im Mittelpunkt steht die Verbesserung des Radwegenetzes der Stadt Enger. Foto: Ruth Matthes

Bei der Veranstaltung, die am Donnerstag, 7. November, um 18 Uhr in die Aula der Realschule, Ringstraße 75, beginnt, können interessierte Bürgerinnen und Bürger auch mit Vertretern des Planungsbüros PGV und der Stadt ins Gespräch kommen.

Mehr Wege gewünscht

»Bei der Erstellung des Konzeptes nimmt die Beteiligung der Verkehrsteilnehmer einen hohen Stellenwert ein«, betont Bürgermeister Thomas Meyer. Im Vorfeld des Forums wurden bereits Vertreter des ADFC zu einem Erfahrungsaustausch eingeladen. Zudem hat das Büro PGV in den vergangenen zwei Monaten sowohl eine Online-Befragung zur Situation und den Wünschen der Engeraner durchgeführt als auch Bürger beim Aktionstag »Mobil ohne Auto« und am Buskontaktpunkt befragt. 180 Bürger haben insgesamt teilgenommen.

Die bisherigen Umfrageergebnisse stellen die Vertreter des PGV beim Bürgerforum vor. Nur so viel verrät Dorothea Bröring, die bei der Stadt mit dem Projekt betraut ist, im Vorfeld: »Es hat sich gezeigt, dass die Bürger der Ansicht sind, dass wir mehr Radwege brauchen. Unser Netz ist hauptsächlich für Freizeitradler, weniger für die alltägliche Nutzung ausgelegt. Zudem ist für viele die Sicherheit ein Knackpunkt beim Umstieg auf das Rad.«

Offene Gesprächsrunden

Das Forum am Donnerstag ist ähnlich aufgebaut wie ein Workshop. Nach Begrüßung, Einführung und Vorstellung der bisherigen Erkenntnisse, sind alle zum Austausch eingeladen. Vorgesehen sind offene Gesprächsrunden zu den Themen »Wie sind die Erfahrungen mit dem jetzigen Netz?« und »Was ist angedacht? Wie können Verbesserungen umgesetzt werden?«. Die Ergebnisse werden von den begleitenden Experten dokumentiert und im Anschluss allen vorgestellt. Das neue Radwegekonzept soll Anfang 2020 fertig gestellt sein.

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