ADFC übergibt 326 Unterschriften an Bürgermeister Thomas Meyer
Aufruf zur Verkehrswende

Enger/Spenge (WB/rkl). Beim Aktionstag »Mobil ohne Auto« hat der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) Unterschriften für eine bessere Fahrradinfrastruktur gesammelt. 326 Radler unterzeichneten den Aufruf zur Verkehrswende. Sigrid und Uwe Siekmann von der Ortsgruppe Enger-Spenge überreichten die Unterschriften an Engers Bürgermeister Thomas Meyer. Sein Spenger Kollege Bernd Dumcke, der verhindert war, wird ebenfalls darüber informiert.

Samstag, 05.10.2019, 11:01 Uhr aktualisiert: 05.10.2019, 11:20 Uhr
Uwe und Sigrid Siekmann von der ADFC-Ortsgruppe Enger-Spenge übergeben 326 Unterschriften an Engers Bürgermeister Thomas Meyer (rechts). Foto: Ruth Matthes

Die Besucher des Mobilitätstages sprachen sich mit ihrem Namen für sichere Verbindungen in die umliegenden Ortsteile und Nachbarstädte aus, für gute, breite und gepflegte Radwege und sichere Fahrradwege zu den Schulen. »Unser Ziel ist es, dass immer mehr Menschen auf das Fahrrad umsteigen«, erklärte Uwe Siekmann. Mehr Radverkehr bedeute weniger Stau, weniger Abgase, weniger Lärm und sei damit eine Entlastung für die Städte. »Damit wir das erreichen, müssen die Kommunen aber die Voraussetzungen schaffen«, sagt Sigrid Siekmann.

Großes Interesse

Die Ortsgruppe hatte mit einem solchen Zuspruch nicht gerechnet, erzählt sie. »Wir hatten Bögen für 200 Unterschriften mitgebracht und mussten zwischendurch noch welche kopieren. Wir haben anscheinend den Nerv der Menschen getroffen«, sagt sie erfreut.

Bürgermeister Thomas Meyer begrüßte das Engagement des ADFC und der Bürger. Es zeige, dass die Stadt mit der Erstellung des Alltags-Radwege-Verkehrskonzeptes auf dem richtigen Weg sei. Derzeit laufe die Online-Befragung der Bürger zum Thema, die von dem beauftragten Büro aus Hannover vorgenommen und dann ausgewertet werde.

Konkrete Vorschläge

Einige konkrete Vorschläge hat auch der ADFC beim Aktionstag gesammelt. So gebe Kritik an dem Radweg Bünder Straße Richtung Bünde, der hinter dem Dorfkrug abrupt ende. Probleme gebe es auch dort, wo Baumwurzeln zu Verwerfungen des Weges führten.

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