SG Enger: Chef der 1. Kompanie setzt sich Krone auf – Königin ist Cordula Althoff
Jürgen Uppenbrock führt die Schützen an

Enger (WB). Tränen der Freude und der Rührung haben sich beim Engeraner Schützenfest-Finale zu einem Cocktail der Emotionen vermischt. Freude, weil für den neuen Schützenkönig Jürgen Uppenbrock ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung ging.

Montag, 08.07.2019, 18:05 Uhr aktualisiert: 08.07.2019, 18:28 Uhr
Schützenkönig Jürgen Uppenbrock (58) erfüllt sich mit der Königswürde eine lange gehegten Traum. An seiner Seite die neue Königin ist Cordula Althoff. Uppenbrock ist seit vielen Jahren Chef der 1. Kompanie. Als Schützenkönig tritt der 58-Jährige die Nachfolge von Herbert-Hermann Wolkenstein an.

 

Königswürde bleibt in der 1. Kompanie

Rührung, weil Seine scheidende Majestät Herbert-Hermann Wolkenstein trotz Krankheit drei Tage lang ein bravouröses Schützenfest gemeistert hat. Damit bleibt die Königswürde in der 1. Kompanie, deren Chef Jürgen Uppenbrock schon seit vielen Jahren ist.

Königin ist Cordula Althoff

»Beruflich habe ich genug Zeit, um der Königswürde gerecht zu werden. Und dann haben diesmal einfach die Schießergebnisse gepasst«, sagte der 58-Jährige. Seine Frau Annette war 1996/97 Königin und er am Thron. Jetzt bildet sie mit Fritz Althoff das 1. Thronpaar, während Cordula Althoff Königin wird. Das 2. Thronpaar heißt Astrid und Hermann Niemeyer, das 3. Thronpaar Doris und Ulrich Kamp und das Adjutantenpaar Jutta und Ralf Koch.

Launiger Schützenfestmontag

Der Proklamation vorausgegangen war ein launiger Schützenfestmontag, ganz nach Tradition und Geschmack der Schützen. Los ging es mit dem Wecken um 6 Uhr morgens, der Einnahme des Zielwassertrunks und dem Appell auf dem Festplatz, wo Organisationsleiter Gerhard Knobloch ein selbst gebasteltes Gefährt bekam und verdiente Kameraden geehrt und befördert wurden.

2. Kompanie sichert sich Wilhelm-Schröder-Pokal

Im Festzelt übergab Oberst Hans-Herrmann Ebmeyer den Wilhelm-Schröder-Pokal im Rahmen des Schützenfrühstücks an die 2. Kompanie, die im Mannschaftswettkampf mit 1567,2 Ringen knapp vor der 1. Kompanie mit 1562,2 Ringen und der 3. Kompanie mit 1559,7 Ringen lag. Bester Einzelschütze war Lennart Gollay, der den Wanderpokal des Ehrenrats bekam. Die Orden »Für Verdienste« und »Dank und Anerkennung« erhielten Andreas Gärtner und Kurt Hermann.

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