25 Künstler präsentieren sich auf dem Nordhof Tummelplatz für Kreative

Enger (WB). Abstrakte Bilder, deren Wirkung durch Farben und Formen geprägt sind, düstere, stimmungsvolle Landschaften in Acryl, dekorative Objekte aus Naturmaterialien und Gebrauchsgegenständen sowie zauberhafte Elfenwesen: der Nordhof avancierte am vergangenen Sonntag wieder zum Tummelplatz Kunstschaffender.

Von Daniela Dembert
Imposant sind die tönernen Skulpturen, die Christina Meißner im Garten des Nordhofs ausstellt. Nicht minder interessant als ihre mystischen Feengestalten ist die Steinhagener Künstlerin selbst anzusehen.
Imposant sind die tönernen Skulpturen, die Christina Meißner im Garten des Nordhofs ausstellt. Nicht minder interessant als ihre mystischen Feengestalten ist die Steinhagener Künstlerin selbst anzusehen. Foto: Daniela Dembert

Bei der dritten Künstler-Expo, veranstaltet vom Engeraner Netzwerk »Kunstlandschaften«, stellten 25 Kreative ihre Werke aus. Besucher des Sattelmeierhofes erwartete eine Vielfalt an Exponaten. »Für die Künstler ist der große Vorteil, sich selbst umschauen und miteinander in Austausch treten zu können. Das führt nicht selten zu Kooperationen«, erklärte Carsten Gehring, künstlerischer Leiter der »Kunstlandschaften«.

Mehr Bewerber als freie Plätze

Mehr Bewerber als freie Plätze verzeichneten die Veranstalter. »Viele Menschen sind überrascht, dass dies erst die dritte Expo ist. Das zeigt, wie sehr sich die Veranstaltung bereits etabliert hat«, sagte Gehring. Jennifer Wiebrock, Geschäftsführerin des Vereins, freute sich sehr über die Kooperationsbereitschaft der Familie Nordmeyer: »Der Nordhof bietet mit der rustikalen Scheune einen tollen Kontrast zu den bunten Bildern.«

»Toll, wie Natur und Kunst sich hier verbinden. Der freundschaftliche Austausch mit anderen Künstlern ist inspirierend«, fand Martina Wadewitz. Als Gründungsmitglied der »Kunstlandschaften« ist die Malerin jedes Jahr gern dabei.

Peter Sitarek stellte zum ersten Mal in der Nordmeyerschen Scheune aus und bot einen Live-Einblick in sein Arbeiten. Hauptsächlich mit Acrylfarben malend, nutzt der Künstler verschiedene Techniken, um Lichteffekte und Räumlichkeit zu erzeugen.

Einen fantasieanregenden Zugang zur Kunst bot Andrea Lohmeier. Auf Papier verteilte Kleckse und Pinselstriche konnten zu Figuren weitergemalt werden.

Kreatives der jüngsten Künstler zeigte die Ausstellung der Kunstschule »ArtEleven«, die mit bunten Werken begeisterte.

Gegenständliches bot sich dem Auge bei Flanieren durch die Gartenausstellung. Dort hatte Christina Meißner ihre aufwändig gestalteten Skulpturen verteilt. Heroische Elfenkrieger, kleine Drachen und zartgliedrige Flügelwesen fügten sich stimmig in das Naturbild.

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