Zuzug von Flüchtlingen und EU-Bürgern aus Osteuropa sorgt für deutlichen Anstieg im Kreis Herford – auch die Zahl der Einbürgerungen steigt
70 Prozent mehr Ausländer als 2010

Kreis Herford (WB) -

Die Zahl der Menschen mit einem ausschließlich ausländischen Pass ist im Kreis Herford im vergangenen Jahrzehnt um mehr als 70 Prozent gestiegen. Von Bernd Bexte
Donnerstag, 22.04.2021, 03:55 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 22.04.2021, 03:55 Uhr
Die Zahl der Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit – hier beim Deutschunterricht – ist in den vergangenen Jahren kreisweit deutlich gestiegen. Foto: dpa
Ursache ist neben dem Zuzug von Flüchtlingen aus Kriegsgebieten wie Syrien vor allem auch die Migration aus osteuropäischen EU-Staaten. Lebten Ende 2010 in den neun Kommunen des Kreises 15.635 Ausländer, so waren es Ende 2020 insgesamt 26.805 (plus 71,4 Prozent) – der bislang höchste Wert. Das belegen aktuelle Daten des Statistischen Landesamtes. Im selben Zeitraum blieb die Einwohnerzahl des Kreises mit gut 250.000 nahezu konstant. Im abgelaufenen Jahr war die Zahl der Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit im Kreis Herford um 2,8 Prozent gestiegen (plus 820). Die insgesamt größte Gruppe stellt traditionell die Türkei mit 4800 Mitbürgern. Die mit Abstand meisten Ausländer (19.105) im Kreis Herford kommen allerdings aus einem anderen europäischen Staat, mehr als 10.000 aus einem EU-Land.
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