Impfzentrum des Kreises Herford bittet: nicht vor dem eigentlichen Termin erscheinen
Inzidenzwert sinkt etwas

Kreis Herford (WB) -

Im Kreis Herford sind seit Dienstag 31 neue Corona-Infektionen bekannt geworden. Weil mittlerweile 8358 Menschen als genesen gelten, sinkt der Inzidenzwert etwas und liegt jetzt bei 129,7 (-3,2).

Mittwoch, 14.04.2021, 13:44 Uhr
So verteilen sich 673 akute Infektionen auf das Kreisgebiet. Foto: Kreis Herford

Insgesamt sind kreisweit bisher 9.187 bestätigte Infektionen bekannt geworden. Akut sind 673 Menschen infiziert. Die aktuell infizierten Personen verteilen sich auf Herford (187) Spenge (30), Bünde (123), Löhne (151), Vlotho (38), Enger (32), Rödinghausen (12), Hiddenhausen (65) und Kirchlengern (35). Die Zahl von 156 Verstorbenen hat sich nicht weiter erhöht .

Laut Mitteilung des Kreisgesundheitsamtes haben sich seit Anfang Februar 1.276 Menschen, die ihren Wohnsitz im Kreis Herford haben, mit einer Mutationsvariante des Corona-Virus infiziert. Davon sind aktuell noch 498 Menschen infiziert. Bis auf drei Fälle der südafrikanischen Mutation handelte es sich dabei um die britische Mutation.

Gegenwärtig werden 33 Personen wegen Covid-19 stationär in den Krankenhäusern behandelt. Es werden neun Menschen intensivmedizinisch betreut, sieben davon müssen beatmet werden.

In 8 Einrichtungen der Pflege- und Eingliederungshilfe gibt es bestätigte Fälle. Eine Bewohnerin und sechs Beschäftigte sind infiziert. 8 weitere Beschäftigte sind ohne Infektion in Quarantäne.

Insgesamt sind im Kreisgebiet 96 Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrkräfte infiziert. Die Infizierten verteilen sich auf 47 Schulen im Kreisgebiet. In 15 von insgesamt 129 Kitas im Kreisgebiet sind bestätigte Corona-Fälle bekannt. Hierbei handelt es sich um Infektionen bei 17 Kindern und zwei Infektionen beim Kita-Personal.

 

Nicht viel zu früh zum Impfen gehen

Das Impfzentrum des Kreises Herford bittet alle Impflinge, zwar pünktlich zu ihrem jeweiligen Impftermin zu erscheinen, aber nicht weit im Voraus.

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berichten uns von einigen Fällen, in denen Bürgerinnen und Bürger einige Stunden vor ihrem eigentlichen Termin erschienen sind. Das fällt erst auf, wenn sie am Anmeldeschalter angekommen sind. Doch zuvor standen sie in der Schlange und verlängern so die Wartezeiten für die Menschen, deren Termin zum jeweiligen Zeitpunkt eigentlich ansteht“, so Krisenstabsleiter Markus Altenhöner.

Altenhöner ergänzt: „ Wir impfen mittlerweile mehr als 1.000 Menschen täglich im Impfzentrum . Wir freuen uns darüber, dass es vorangeht und können diese Anzahl an Impfungen auch sehr gut bewerkstelligen. Dennoch bitte ich alle Impflinge: Erscheinen Sie in jedem Fall pünktlich, aber nicht weit im Voraus zu Ihrem eigentlichen Termin“.

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