Bodo Meier kämpft seit Jahrzehnten um besseren Schallschutz an der A30 – Termin mit dem Petitionsausschuss
Wenn der Lärm niemals aufhört

Bünde -

Entspannt im eigenen Garten sitzen und die Ruhe genießen? Für Bodo Meier ein Wunsch, den er sich in den vergangenen 50 Jahren nicht hat erfüllen können. Meier wohnt an der Weberstraße im Stadtteil Ahle direkt an Nordseite der A30. Von Hilko Raske
Mittwoch, 07.04.2021, 02:46 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 07.04.2021, 02:46 Uhr
Rechts im Bild deutlich zu erkennen: Die Lärmschutzwand ist wesentlich niedriger als die Erdwälle. Das habe den Effekt wie ein Schalltrichter, sagt Bodo Meier. Er und weitere Anlieger leiden seit Jahrzehnten unter dem Autobahnlärm. Sie fordern höhere Schutzwände. Foto: Hilko Raske
Zwar befindet sich zwischen Autobahn und seinem Garten eine Lärmschutzwand. Aber die ist so niedrig, dass er die dahinter fahrenden Lkw von seiner Terrasse aus sehen kann. Die Dauerbeschallung will er nicht länger hinnehmen. Und hat sich deshalb an den Petitionsausschuss NRW und an den Petitionsausschuss des Bundestages gewandt. „Vor 50 Jahren wurde die A30 für den Verkehr zwischen Bruchmühlen und Löhne freigegeben – und seitdem protestieren Anlieger über den zunehmenden Verkehrslärm “, erinnert sich Meier. 1983 habe sich dann Dr. Jürgen Bussiek (CDU) für den Lärmschutz eingesetzt. Fünf Jahre später seien Erdwälle aufgeschüttet worden. Allerdings nicht in dem Bereich, wo Bodo Meier wohnt.
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