In der Commerzbank wird spekuliert, welche Filialen in der Region geschlossen werden und welche erhalten bleiben
Bielefeld, Detmold – und Herford

Herford (WB) -

In der Commerzbank rieselt der Sand durch die Uhr. Bis Ende 2024 sollen 450 von bundesweit 900 Filialen schließen. Ob Herford darunter sein wird, weiß Marktbereichsleiterin Nicole Kröhnert noch nicht. Im vergangenen Jahr hat das Haus an der Kurfürstenstraße 10 auf jeden Fall viele Argumente für einen Erhalt erarbeitet. Von Stephan Rechlin
Dienstag, 16.03.2021, 03:30 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 16.03.2021, 03:30 Uhr
Nicole Kröhnert und Dirk Werner haben übers Jahr viele Argumente erarbeitet, die für einen Erhalt der Herforder Filiale sprechen. Foto: Stephan Rechlin
In Herford haben 10.200 Privat- und Unternehmerkunden das Geschäftsvolumen 2020 um 7,1 Prozent auf 345 Millionen Euro wachsen lassen – mitten in der Coronakrise. Zum ersten Lockdown im Frühjahr 2020 war vor allem Erste Hilfe gefragt. Dirk Werner leitet in Herford das Geschäft mit Unternehmerkunden bis zu einem Volumen von 15 Millionen Euro: „Die Commerzbank hat innerhalb von 48 Stunden eine digitale Antragstrecke für KfW-Kredite gebaut. Das gab es noch nie.“ Bundesweit habe die Commerzbank 7,7 Milliarden Euro aus Hilfsmitteln der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zur Verfügung gestellt, in Herford seien es 7,7 Millionen Euro gewesen. Das Gesamtkreditvolumen stieg um 6,2 Prozent auf 126,5 Millionen Euro.
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