Bielefelder Großbäckerei Bürenkemper kauft ehemaliges Landratsamt in Bünde – Eröffnung für Ende April geplant
Neues Café zieht in die Eschstraße

Bünde (WB) -

Das Rätsel um den neuen Besitzer des Hauses Eschstraße 35 – dem historischen Landratsamt am Tönnies-Wellensiek-Platz – ist gelöst. Die Bielefelder Bäckerei-Konditorei Bürenkemper hat das Gebäude, in dem sich derzeit noch eine Filiale von „Karlchen‘s Backstube“ befindet, vom bisherigen Eigner Ernst-Ferdinand Zimner gekauft.

Donnerstag, 04.03.2021, 05:39 Uhr aktualisiert: 04.03.2021, 09:22 Uhr
Die Bielefelder Bäckerei-Konditorei Bürenkemper hat das Haus Eschstraße 35 gekauft. Foto: Hilko Raske

Das bestätigte Bernhard Bürenkemper Junior, Mitinhaber der Großbäckerei, die aktuell 47 Filialen hat. Man beabsichtige, dort eine eigene Filiale mit Café einzurichten, sagt der Juniorchef. „Die Immobilie ist uns über einen Makler angeboten worden“, informiert Bürenkemper. Für sein Unternehmen sei das Gebäude ein sehr interessantes Objekt. Man sei sich mit dem vorherigen Besitzer schnell einig geworden. „Ich finde das Gebäude, das auch über eine faszinierende Geschichte verfügt, richtig schön“, schwärmt Bürenkemper. Die Lage sei hervorragend: „Daraus kann man richtig etwas machen. Trotz der Pandemie glauben wir an die Fußgängerzone“.

Der derzeitige Mietvertrag von „Karlchen‘s Backstube“ läuft zum 31. März aus. Im April wolle man dann mit den Renovierungsarbeiten beginnen. „Das äußere Erscheinungsbild bleibt erhalten“, sagt Bürenkemper auch mit Blick darauf, dass es sich um eine denkmalgeschützte Immobilie handelt.

Allerdings solle die Fassade gestrichen, das Dach gereinigt und versiegelt werden und auch die Markisen wolle man austauschen. Was die Gestaltung der Innenräume betrifft, werde man die eigene Linie umsetzen, die aber dem Gebäude gerecht werden soll. Man wolle das komplette eigene Programm anbieten: Schwerpunkt sei das klassische Café mit Produkten aus der eigenen Konditorei. Neben dem vollen Sortiment gehörten ein Frühstücksbuffet am Wochenende sowie jahreszeitliche westfälische Spezialitäten dazu. Natürlich werde alles unter Berücksichtigung der Corona-Schutzmaßnahmen angeboten. Bürenkemper hofft, dass man Ende April mit der Renovierung fertig sei.

Und was passiert mit dem Taubenschlag, den vor einigen Monaten der Verein Stadttaubenhilfe auf dem Dachboden eingerichtet hat? „Erst einmal bleibt das so, wie es ist“, sagt Bernhard Bürenkemper Junior. Langfristig wolle man dort aber Wohnraum schaffen. Aber vielleicht bestehe ja auch beim Ausbau des Dachbodens die Möglichkeit, alles unter einem Dach zu lassen.

 

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