Unternehmen aus Kirchlengern hatte vorsorglich Hallenbereich geschlossen – Frequenz der Testungen erhöht
Positive Corona-Tests bei Hettich

Kirchlengern (WB/KaWe) -

Beim Unternehmen Hettich in Kirchlengern sind Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Es handelt sich um 50 Fälle auf alle Hettich-Standorte verteilt.

Montag, 01.03.2021, 18:03 Uhr aktualisiert: 01.03.2021, 18:06 Uhr
Am Hettich-Standort in Kirchlengern sind Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Foto: Hilko Raske

Auf Anfrage war zu erfahren, dass das Unternehmen keine Standortzahlen nennt. Nach Auskunft von Stephanie Kreidel, Assistentin der Geschäftsführung und der Externen Unternehmenskommunikation, sollen die meisten Fälle aber in Kirchlengern aufgetreten sein. „Kirchlengern/Bünde ist auch mit Abstand unser größter Standort“, sagt sie. Im Juni vergangenen Jahres hatte es schon mal einen Corona-Fall gegeben.

Als Folge eines Anstiegs der positiv getesteten Mitarbeiter in einem definierten Montagebereich in Kirchlengern hatte die Geschäftsführung bereits am vergangenen Donnerstag eine Halle vorsorglich geschlossen.

Die anschließend veranlasste Reihentestung (PCR- Tests) von rund 400 Beschäftigten ergab weitere positive Ergebnisse, die einzelnen Montagebereichen oder Schichten klar zugeordnet werden konnten. In Gesprächen mit dem zuständigen Gesundheitsamt wird die weitere Vorgehensweise abgestimmt.

Die Anzahl der infizierten Mitarbeiter bewegt sich im mittleren zweistelligen Bereich, teilt der Kreis Herford in seinem täglichen Corona-Update mit. „Wir arbeiten mit dem Unternehmen sehr gut zusammen. Unser Gesundheitsamt befindet sich in enger Abstimmung mit den Verantwortlichen und hat alles Weitere veranlasst, die notwendigen Maßnahmen sind getroffen“, so Landrat Jürgen Müller.

Trotz seit Monaten etablierter umfassender Schutzmaßnahmen an allen Hettich-Standorten, ist es am Hauptsitz des Unternehmens in Kirchlengern Mitte letzter Woche zu einem Anstieg der Infektionen mit Covid-19 gekommen.

„Die konsequente Entscheidung zur Schließung des betroffenen Montagebereichs war eine vorsorgliche Maßnahme im Rahmen des Pandemie-Maßnahmenplans“, so die Hettich-Geschäftsführung. Für die entsprechenden Kolleginnen und Kollegen wurde anschließend eine Reihentestung veranlasst. Da bei Hettich seit Beginn der Pandemie in Gruppen gearbeitet wird und diese voneinander sehr gut getrennt werden können, wird in Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt die Produktion gestuft wieder gestartet. Zur Absicherung wurden auch angrenzende Hallenbereiche mit getestet. Hier haben sich keine weiteren positiven Ergebnisse ergeben.

„Zum Schutz unserer Belegschaft haben wir seit Beginn der Pandemie umfassende Vorsorgemaßnahmen zum Infektionsschutz, die über das vorgeschriebene Maß hinausgehen. So haben wir zum Beispiel Fiebermessgeräte an den Eingängen zum Schutz unserer Belegschaft aufgestellt. Unser Pandemie-Team hat unser Schutzkonzept mit Unterstützung des Betriebsarztzentrums stetig weiterentwickelt. Darum waren wir bis dato nur vereinzelt von Infektionen der Kolleginnen und Kollegen betroffen“, erklärt die Hettich-Geschäftsführung.

Zusätzlich zu den bereits veranlassten Maßnahmen werde Hettich kurzfristig die Frequenz der Schnelltests erhöhen. „Wir wünschen den positiv getesteten Kolleginnen und Kollegen baldige und vollständige Genesung“, so die Geschäftsführung.

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