Ausbreitung der britischen Mutation des Corona-Virus im Wittekindshof – Kreis Herford erlässt Verbot bis 14. März
Werkstätten dürfen nicht betreten werden

Kreis Herford/Lübbecke (WB) -

Wegen der Ausbreitung der britischen Mutationsvariante des Corona-Virus hat das Kreis-Gesundheitsamt ein Betretungsverbot für die Werkstätten der Lebenshilfen Herford und Lübbecke sowie des Wittekindshofes ausgebrochen. Es gilt zunächst bis Sonntag, 14. März.

Montag, 01.03.2021, 13:22 Uhr aktualisiert: 01.03.2021, 13:24 Uhr
Von der Ausbreitung der britischen Virusmutation ist der Wittekindshof in Enger besonders betroffen. Foto: Daniela Dembert

Das Betretungsverbot tritt an diesem Montag, 1. März, in Kraft. Es betrifft ebenfalls die Werkstätten der Lebenshilfe Lübbecke, die sich im Kreis Herford befinden, und bezieht sowohl die Werkstätten für geistig behinderte Menschen als auch für die psychisch behinderten Menschen mit ein.

Das Kreisgesundheitsamt begründet die Maßnahme mit dem Auftreten der britischen Mutation in den Wohneinrichtungen des Wittekindshofes. Besonders betroffen sei die Wohneinrichtung in Enger. Da einige Bewohnerinnen und Bewohner in den Werkstätten arbeiten, soll das Betretungsverbot nun einer weiteren Virus-Ausbreitung unter den Beschäftigten sowie den Bewohnerinnen und Bewohnern entgegenwirken.

Für die Lebenshilfe Herford betrifft das Betretungsverbot den Füllenbruch-Betrieb, die Werkstatt Heidsiek, den Industrieservice Radewig sowie den Industrieservice Königstraße. Darüber hinaus ist auch die Betriebsstätte Ulenburg der Diakonischen Stiftung des Wittekindshofs mit einbezogen. Für die Lebenshilfe Lübbecke sind der ReTec-Industrieservice Bünde, die Werkstatt Hunnebrock sowie die Werkstatt Oberbehme in Kirchlengern betroffen.

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