Veranstaltungen bleiben im Kreis Herford voraussichtlich bis Mitte April untersagt
Osterfeuer stehen auf der Kippe

Kreis Herford (WB) -

Es ist „sehr wahrscheinlich“, dass die Osterfeuer im Kreis Herford auch in diesem Jahr nicht stattfinden können: Davon gehen der Landrat des Kreises Herford Jürgen Müller sowie die Bürgermeister und die Bürgermeisterin in den neun Städten und Gemeinden des Kreises aus.

Freitag, 26.02.2021, 12:46 Uhr aktualisiert: 26.02.2021, 12:56 Uhr
Osterfeuer wie hier in Vlotho-Exter werden wohl im Jahr 2021 wieder nicht stattfinden können. Die Bürgermeister, die Bürgermeisterin und der Landrat des Kreises Herford bereiten die Bürger schon einmal auf eine wahrscheinliche Absage vor. Foto: Heike Pabst

Die aktuelle Corona-Schutzverordnung des Landes NRW sieht vor, dass Veranstaltungen und Versammlungen bis zum 7. März untersagt sind. Deshalb sei davon auszugehen, „dass diese Regelung auch in den kommenden Verordnungen – und damit bis mindestens Mitte April - gelten wird“, teilt die Kreisverwaltung mit. Damit wären auch die Oster-und Brauchtumsfeuer Anfang April betroffen: „Sie sollen in diesem Jahr – wie bereits in 2020, als sie unter das Verbot der Corona-Schutzverordnung fielen – nicht stattfinden“.

Der Landrat, die Bürgermeister und die Bürgermeisterin teilen weiter mit: „Wir sehen uns während der Corona-Pandemie immer wieder neuen Herausforderungen gegenüber. Das wird sich auch in den kommenden Wochen nicht ändern, denn mit den Mutationen ist die Gefahr von steigenden Infektionszahlen wieder sehr präsent geworden.“

Besonders Veranstaltungen und Versammlungen jeglicher Art könnten „jederzeit zu Ausbrüchen führen, von denen sehr viele Menschen betroffen sein könnten. Dazu zählen auch die Oster- und Brauchtumsfeuer . Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass diese – wie bereits im letzten Jahr – nicht stattfinden können“.

Die Bürgermeisterin, die Bürgermeister und der Landrat betonen: „Wir alle hoffen sehr darauf, noch in diesem Jahr zu weitgehenden Lockerungen zu kommen. Auf Bundesebene werden hierfür bereits langfristige Pläne entwickelt. Doch die Situation ist immer noch sehr ernst. Deshalb brauchen wir gerade auch für die kommenden Wochen nach wie vor Durchhaltevermögen und Disziplin. Zusammen werden wir bei uns im Kreis Herford auch die kommenden Wochen und Monate meistern“.

Veranstaltungen und Versammlungen, die nicht unter besondere Regelungen der Coronaschutzverordnung fallen, sind zunächst bis zum 7. März untersagt. Erlaubt bleiben – unter jeweils im Einzelfall zu beachtenden Bedingungen – unter anderem Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz (wie Demonstrationen), Veranstaltungen, die der Grundversorgung der Bevölkerung, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge dienen (wie auch Aufstellungsversammlungen von Parteien zu Wahlen oder Blutspenden), Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien der kommunalen Selbstverwaltung, Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien, Gesellschaften, Parteien, Vereinen oder Wohnungseigentümergemeinschaften, die nicht digital durchgeführt werden können, Beerdigungen, standesamtliche Trauungen und Gottesdienste.

 

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