Corona: In der ersten Woche sollen 900 Bürger in Enger ihre Spritze erhalten – Wetterschutz-Zelt wird aufgebaut
Montag geht das Impfzentrum an den Start

Enger/Herford (WB) -

Die letzten Vorbereitungen im Impfzentrum für den Kreis Herford in Enger laufen. An diesem Montag um 14 Uhr startet der Betrieb im Impfzentrum des Kreises Herford. Bis es losgehen kann, werden noch einige Arbeitsplätze eingerichtet, die in den Impfablauf involviert sind.

Sonntag, 07.02.2021, 08:17 Uhr aktualisiert: 07.02.2021, 08:20 Uhr
Noch ein paar letzte Vorbereitungen werden am Wochenende getroffen, Montag geht‘s im Impfzentrum los.

Zudem wird ein Wetterschutz-Zelt aufgebaut, das sich über den Weg vom Parkplatz bis zum Container für die Anmeldung erstreckt. Darüber hinaus müssen die Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), die Soldaten der Bundeswehr und das Reinigungspersonal in ihre Aufgaben eingewiesen werden. Des Weiteren werden die Räumlichkeiten für die Nachbeobachtung erweitert, um dort zusätzlich Folgetermine vereinbaren zu können.

In den kommenden Tagen und Wochen sind für den Betrieb des Impfzentrums tagtäglich rund 60 Personen im Einsatz. Dazu zählen rund 20 Mitarbeiter des DRK, 15 Soldaten der Bundeswehr, das Reinigungspersonal, der Sicherheitsdienst sowie zusätzliches Personal der Kreisverwaltung. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) stellt das medizinische Fachpersonal.

Darunter sind medizinische Fachangestellte und Ärzte, die die Impflinge während des Impfvorgangs betreuen und für alle medizinischen Fragen zuständig sind.

Neben den Impfungen organisiert die KVWL auch die Terminvergabe. Der Kreis Herford ist für sämtliche Infrastrukturfragen zuständig. Die beinhalten die Planung, den Betrieb und die Logistik. Kreisdirektor und Krisenstabsleiter Markus Altenhöner ist stolz auf die Mitarbeiter der Kreisverwaltung und freut sich auf den Impfstart: „Mein Team hat hier vor Ort in den letzten Wochen super Arbeit geleistet. Wir haben die Rahmenbedingungen für einen professionellen Impfablauf geschaffen. Es kann losgehen“, so Kreisdirektor und Krisenstabsleiter Markus Altenhöner.

Die Arbeit ist damit aber noch nicht getan. „Wir erwarten, dass uns in der Zukunft größere Impfstoffmengen von weiteren Impfstoffanbietern zur Verfügung stehen werden und wir somit noch mehr Bürgerinnen und Bürger im Impfzentrum impfen können. Das bedeutet, dass die Infrastruktur jeweils immer wieder neu angepasst werden muss. Uns erwarten also auch in der Zukunft noch einige Herausforderungen im Impfzentrum“, so Markus Altenhöner.

Am Montag werden im Impfzentrum des Kreises 153 Personen geimpft. In der gesamten ersten Woche werden dann über 900 Impfungen stattgefunden haben.

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