Teile des Elsebruchs hatten nach Rohrbruch unter Wasser gestanden
Hauptleitung wieder repariert

Bünde (WB/sal) -

Die leckgeschlagene Wasserleitung im Bereich Sachsenstraße/Ernst-Reuter-Straße ist wieder dicht. Noch am Sonntagabend konnte ein Team Energie- und Wasserversorgung Bünde (EWB) den Schaden beheben.

Montag, 11.01.2021, 17:47 Uhr aktualisiert: 11.01.2021, 17:50 Uhr

 

Wie berichtet, war die Hauptleitung am frühen Sonntagmorgen geborsten, Wiesen und Feldwege in dem betroffenen Bereich wurden von dem auslaufenden Wasser regelrecht geflutet.

Grund für den Schaden an der gusseisernen Wasserleitung aus den 1960er Jahren soll nach Angaben des Versorgers ein Längsriss gewesen sein. „Dieser kann über die vielen Jahre durch natürliche Bodenbewegungen wie zum Beispiel durch Autoverkehr entstanden sein“, erklärt Florian Karle, Leiter Netze und Anlagen bei der EWB. Er ergänzt: „Es hat sich am Sonntagmorgen jedoch einmal mehr gezeigt, wie gut unser Notdienstsystem funktioniert und dass sich die Bürger auf uns verlassen können.“

Von der Schadenserkennung bis zur Beseitigung habe alles gut funktioniert. Bereits gegen 5.30 Uhr sei den EWB-Kollegen aus dem Wasserwerk der Schaden aufgefallen. „Der Wasserverbrauch ist plötzlich deutlich angestiegen. Das ist für uns immer ein sicheres Zeichen für einen Schaden – vor allem um diese Uhrzeit, zu der sonst wenig Wasser abgenommen wird“, erklärt der Experte. Sofort hätten sich Fachleute der EWB auf die Suche nach dem Leck gemacht. Auch mit der Hilfe von Anrufern habe die Stelle schnell lokalisiert werden können.

Anschließend läuft alles nach einem bestimmten Muster ab. Zunächst wird das Wasser im betroffenen Bereich abgestellt oder innerhalb des Netzes umgeleitet, um die Versorgung der umliegenden Häuser zu sichern. Lediglich das Gewerbegebiet zwischen Levisonstraße und Sachsenstraße sei für die Zeit der Reparatur von der Wasserversorgung abgeschnitten gewesen.

Für die Beseitigung des Schadens sei letztlich das defekte Teilstück des Rohres freigegraben, herausgetrennt und auf einer Länge von etwa vier Metern gegen ein modernes Polyethylen-Rohr ersetzt worden. Die Hauptleitung habe somit gegen 17 Uhr am frühen Sonntagabend wieder konnte wieder in Betrieb genommen werden können.

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