Mindestens zwei neue Mitarbeiter gesucht – Stellen auf ein Jahr befristet
Für Corona-Sondereinsatz: Stadt verstärkt Ordnungsdienst

Bünde (WB). Für den Sondereinsatz „Corona“ will die Stadt Bünde den kommunalen Ordnungsdienst personell verstärken. Mit einer entsprechenden Stellenausschreibung auf der stadteigenen Internetseite wird um geeignete Bewerber geworben. Eine Einstellung der neuen Außendienstler soll frühestmöglich erfolgen.

Mittwoch, 11.11.2020, 05:40 Uhr
Wegen derAuswirkungen der Corona-Pandemie will die Stadt Bünde den Außendienst des Ordnungsamtes für ein Jahr um mindestens zwei weitere Mitarbeiter verstärken. Die Bewerbungsfrist für die Stellen läuft noch bis zum 15. November. Foto: Daniel Salmon

„Aufgrund der erweiterten Maßnahmen, die die Coronaschutzverordnung des Landes NRW vorgibt, und der daraus resultierenden Kontrollen seitens des Ordnungsamtes, ist eine Verstärkung des Zentralen Außendienstes notwendig“, teilt Stadtsprecherin Doris Greiner-Rietz auf Anfrage dieser Zeitung mit. Aufgrund der Dynamik der Pandemie seien die zu vergebenden Vollzeitstellen zunächst auf ein Jahr befristet.

Mindestens zwei Mitarbeiter gesucht

Derzeit bestehe das Bünder Bonus-Team aus vier festen Mitarbeitern. Hausintern werde vor allem seit Beginn der Corona-Einschränkungen zusätzlich stundenweise auf drei weitere Mitarbeiter zurückgegriffen.

Wie Greiner-Rietz erklärt, soll das Personal des kommunalen Ordnungsdienstes um mindestens zwei Mitarbeiter aufgestockt werden. „Unsere Ausschreibung wurde jedoch gezielt mit ‚mehrere Mitarbeiter/innen für den kommunalen Ordnungsdienst‘ betitelt, weil es durchaus sein kann, dass noch mehrere Personen eingestellt werden.“ Wie viele Einstellungen letztlich vorgenommen würden, sei allerdings abhängig vom aktuellen Infektionsgeschehen und den eingegangenen Bewerbungen.

Die Aufgaben

Doch welche Aufgaben warten konkret auf die neuen Bonus-Team-Mitglieder? Zum einen sollen sie sich um die Überwachung der Einhaltung jeweils geltenden Corona-Schutzverordnung und Hygienekonzepte kümmern. Das umfasst etwa die Kontrolle von angeordneten Quarantänemaßnahmen, der Einhaltung von Abstandsregeln oder die Durchsetzung der Tragepflicht von Mund-Nase-Schutzmasken, wo diese vorgeschrieben ist.

Weiterhin sollen Ordnungswidrigkeiten – nicht nur im Zusammenhang mit dem Pandemiegeschehen – gemeldet und weitergegeben werden. Ferner fungiert der Ordnungsdienst als Ansprechpartner für Bünder Bürger, für Auswärtige sowie Handel und Gewerbe.

Mitbringen sollten die Bewerber laut Stellenausschreibung eine „ausgeprägte Motivation und Einsatzbereitschaft für die Mitarbeit im Sondereinsatz.

Die Voraussetzungen

Verlangt wird ferner „selbstständiges und verantwortliches Handeln, verbunden mit der Fähigkeit, hoheitliche Maßnahmen situationsgerecht umzusetzen und sich in Konfliktfällen angemessen zu verhalten“. Auch eine gewisse körperliche Fitness sollten Interessierte nachweisen können, sich zudem bereit erklären „außerhalb der üblichen Büroarbeitszeiten (Wochenenden, Feiertage, Abendstunden)“ ihren Dienst zu versehen.

„Grundkenntnisse im Verwaltungsrecht oder vergleichbare Verwaltungserfahrungen sind ebenfalls wünschenswert und von Vorteil“, ergänzt Doris Greiner-Rietz. Darüber hinaus werde vorausgesetzt, dass sich die potenziellen Stadtbediensteten kurzfristig in die anzuwendenden gesetzlichen Vorschriften einarbeiten und an Schulungen in Selbstsicherungs- und Eingriffstechniken und im Vollzugsrecht teilnehmen.

Keine Vorstrafen

Wichtig: Wer Interesse an einer der Stellen hat, muss eine „weiße Weste“ haben. „Bewerben können sich nur Personen ohne Vorstrafen“, so die Stadtsprecherin.

Finanziell würde sich eine Anstellung beim städtischen Ordnungsdienst lohnen. „Durchschnittlich kann man bei dieser Stelle 2900 Euro brutto verdienen“, sagt Doris Greiner-Rietz. Noch bis zum 15. November werden Bewerbungen angenommen, unter anderem per E-Mail an: bewerbung@buende.de.

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