Corona: Mitarbeiter des Wittekindshofes an der Wehmstraße in Arbeitsquarantäne
Neun Infizierte im Behinderten-Wohnheim

Bünde (WB/hr). Neun Menschen in einem Wohnhaus der Diakonischen Stiftung Wittekindshof an der Wehmstraße in Bünde haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Hier leben Menschen mit einer geistigen Behinderung. Bei den neun bestätigten Fällen handelt es sich um Bewohner der Einrichtung, teilt der Wittekindshof auf Anfrage mit. Ihr Gesundheitszustand sei stabil.

Montag, 02.11.2020, 17:21 Uhr aktualisiert: 02.11.2020, 17:25 Uhr
In einem Wohnhaus des Wittekindshofes an der Wehmstraße haben sich neun Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Foto: Hilko Raske

„Ein Bewohner wies Symptome auf, sein Corona-Test fiel positiv aus. 20 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 21 Mitarbeitende und Auszubildende wurden daraufhin ebenfalls getestet“, erklärt Diakon Andreas Ritter, zuständig für die Wittekindshofer Wohnangebote in Bünde, Enger und Löhne.

Zuvor alle Tests negativ

Zur Sicherheit befinden sich die Mitarbeiter in Arbeitsquarantäne. Das heißt, sie bewegen sich nur zwischen Arbeits- und Wohnort. Ritter: „Woher die erste Infektion stammt, wissen wir nicht. Es handelt sich um den ersten derartigen Fall an der Wehmstraße in Bünde. Es gab Testungen bei entsprechenden Symptomen, die aber alle negativ ausfielen.“

Das Wohnhaus an der Wehmstraße wurde im Juli 2013 bezogen und bietet verschiedene Wohnformen und damit Entwicklungsmöglichkeiten für 24 Frauen und Männer im Alter von 20 bis 82 Jahren mit geistiger Behinderung sowie Verhaltensauffälligkeiten und teilweise großen körperlichen Einschränkungen.

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