Hallenbad Bünder Welle passt Corona-Regeln an – neue Öffnungszeiten in der Wintersaison
Schwimmspaß wieder ohne Voranmeldung

Bünde (WB). In der Bünder Welle hat die Wintersaison begonnen. Gleichzeitig sind auch einige Änderungen in Kraft getreten. So wurden Öffnungszeiten werden ausgeweitet und Corona-Regeln werden angepasst, zudem gibt es ab sofort wieder Saisonkarten.

Freitag, 09.10.2020, 05:31 Uhr aktualisiert: 09.10.2020, 09:44 Uhr
In der Bünder Welle hat die Wintersaison begonnen. Gleichzeitig sind auch einige Änderungen in Kraft getreten. so wurden Öffnungszeiten werden ausgeweitet und Corona-Regeln werden angepasst. Zudem gibt es ab sofort wieder Saisonkarten. Foto: Daniel Salmon

„Wir haben jetzt einige Wochen Erfahrungen mit dem aufgestellten Hygienekonzept sammeln können, sodass wir zur Wintersaison Anpassungen durchführen. Dieser Schritt ist jedoch nur möglich, weil sich die Besucher größtenteils vorbildlich verhalten und unser Badpersonal unterstützt haben“, sagt Marion Kapsa, Geschäftsführerin der Bünder Bäder GmbH.

Abgeschafft wurde daher die telefonische Voranmeldung. Somit sind künftig auch wieder Spontanbesuche in der Bünder Welle möglich. Weiterhin gilt natürlich eine Kontaktdatenverfolgung. Die Registrierung erfolgt am Eingang.

Kein Schichtsystem mehr

Zudem wurde das bisherige Schichtsystem gestrichen. Stattdessen gibt es nur noch einen Vormittags- und Nachmittags-Betrieb. Dazwischen liegt jeweils eine einstündige Pause, in der das Badpersonal eine intensive Reinigung durchführt. „Durch mehr Schwimmzeiten möchten wir den Gästen mehr Flexibilität ermöglichen und bisherige Stoßzeiten etwas entlasten. So haben mehr Leute die Möglichkeit eine Runde zu schwimmen“, erklärt Badleiterin Kerstin Lech.

Im Detail sieht es so aus: Das Schwimmbad ist künftig montags von 6 bis 7.30 Uhr und 14 bis 21 Uhr geöffnet sowie dienstags bis freitags von 6 bis 13 Uhr und 14 bis 21 Uhr und am Wochenende von 7 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr.

20 Besucher pro Becken

Die Gästeanzahl wird jedoch nicht erhöht. „Um unsere Gäste vor möglichen Infektionen zu schützen, verzichten wir weiterhin bewusst darauf, die maximal genehmigte Anzahl von Besuchern ins Bad zu lassen“, sagt Kerstin Lech. So ist es den Bünder Bädern erlaubt, pro Becken jeweils bis zu 40 Personen gleichzeitig schwimmen zu lassen. In der Praxis werden derzeit jedoch maximal jeweils 20 Besucher pro Becken ins Wasser gelassen. So können die Abstände so groß wie möglich gehalten werden und das Schwimmen mit Abstand fällt den Gästen leichter.

Darüber hinaus lösen die Bünder Bäder ein Versprechen ein und führen die wegen Corona kurzzeitig ausgesetzten Saisonkarten wieder ein. Seit dem 1. Oktober sind diese wieder im Bad zu den üblichen Preisen erhältlich. Neu: Sollte es noch einmal zu einer längeren Schließung des Bades kommen, wird es keine anteilige Erstattung auf die Saisonkarten geben, sondern die Gültigkeit der Karten für das Hallenbad wird um die ausgefallenen Tage verlängert. Der Besitz einer Saisonkarte garantiert allerdings keinen Einlass, wenn das Bad voll sein sollte.

Alle Öffnungszeiten, Preise und weitere Hinweise gibt’s hier.

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