Zehn neue Fälle – Familie in Kirchlengern infiziert – Realschule Bünde-Nord betroffen
Corona: Fallzahl steigt spürbar

Herford (WB/bex). Im Kreis Herford sind zehn bestätigte Corona-Infektionen hinzugekommen (Stand Donnerstag, 16 Uhr). Am Tag waren fünf Fälle gemeldet worden.

Samstag, 19.09.2020, 08:03 Uhr aktualisiert: 21.09.2020, 13:52 Uhr
Symbolbild. Foto: dpa

Trotz des vergleichsweise deutlichen Anstieges in den vergangenen beiden Tagen gebe es keinen Grund zur Besorgnis, erklärt Kreisdirektor und Krisenstabsleiter Markus Altenhöner am Freitag: „Die Hälfte der heutigen Fälle sind auf eine Familie zurückzuführen, hinzu kommen vier Reiserückkehrer. Zudem sind in den vergangenen beiden Tagen einige Einzelfälle dabei gewesen“, sagte Altenhöner.

„Lage bleibt übersichtlich“

Nach Informationen dieser Zeitung hat sich eine Familie aus Kirchlengern mit dem Virus infiziert. Die Betroffenen haben sich offenbar vor Ort gegenseitig angesteckt, niemand sei ein Reiserückkehrer. Altenhöner sieht trotz steigender Zahlen keinen Grund zur Besorgnis. „Bei uns im Kreis gibt es derzeit keinen Hotspot. Die Lage bleibt übersichtlich.“

Unter den Infizierten ist eine Schülerin der Realschule Bünde-Nord. Sie besucht dort die zehnte Klasse. Bereits am Donnerstag seien alle Mitschüler in der Notfallpraxis in Bünde abgestrichen worden. Auf Wunsch der Schulleitung seien alle Klassen der zehnten Jahrgangsstufe am Freitag zu Hause geblieben. „Da die relevanten Kontaktpersonen in der Schule ermittelt werden konnten, wird dort kein größeres Ausbruchsgeschehen erwartet“, teilt der Kreis mit.

Die Zahl der Genesenen ist kreisweit von 554 auf 559 Personen gestiegen. Somit gibt es 25 aktuell bestätigte Fälle. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie 592 Infektionen bekannt geworden. Acht Todesfälle sind in Verbindung mit Covid-19 kreisweit zu beklagen, wobei sechs (laut Totenschein) an und zwei mit Corona gestorben sind.

Die aktuell Infizierten verteilen sich auf Herford (5), Spenge (3), Löhne (3), Bünde (1), Kirchlengern (7), Vlotho (1) und Enger (5). Derzeit befindet sich eine Person in stationärer Behandlung.

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