Großeinsatz für die Feuerwehr in der Klinkstraße in Bünde – mit Video
Mann (51) stirbt bei Wohnhausbrand

Bünde (WB/cm). Bei einem Wohnungsbrand in der Bünder Klinkstraße ist in der Nacht auf Sonntag ein Mensch ums Leben gekommen. Feuerwehrkräfte konnten den Mann aus seiner Wohnung befreien, der Notarzt stellte jedoch nur noch den Tod des Mannes fest. Rund 100 Brandbekämpfer waren im Großeinsatz.

Sonntag, 03.05.2020, 09:00 Uhr aktualisiert: 03.05.2020, 16:18 Uhr
In diesem Haus kam ein Mann bei einem Feuer ums Leben. Foto: Christian Müller

Mann (51) kommt bei Wohnungsbrand ums Leben

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Wie Einsatzleiter Norbert Heitbrink mitteilte, ging der Alarm um 0.29 Uhr in der Herforder Kreisleitstelle in Hiddenhausen ein: „Gemeldet wurde ein Wohnungsbrand, bei dem Menschenleben in Gefahr war. Das bedeutete, dass vermutlich noch Personen im Gebäude waren und besondere Eile für die Feuerwehr geboten war.“

Beim Eintreffen der ersten Wehrleute hatte der Wohnungsbrand im Dachgeschoss bereits auf das Dach übergegriffen, eine Person in der Brandwohnung galt als vermisst. Unter schwerem Atemschutz gingen Trupps zur Erkundung in das Gebäude. Sie konnten einen Mann vorfinden und ins Freie bergen. Der Notarzt habe nur noch den Tod des 51-Jährigen feststellen können, sagte Heitbrink. „Das Feuer in der Wohnung musste mindestens eine halbe Stunde gelodert haben, bis die Feuerwehr alarmiert wurde. Gefährlicher Brandrauch breitete sich in den Räumen aus, der schon nach drei Atemzügen tödlich sein kann. Ein weiterer Bewohner wurde medizinisch betreut und kam bei einem Bekannten unter. Er blieb unverletzt.“

Mit mehreren Trupps wurden die Flammen im Gebäude bekämpft. Der ausgedehnte Wohnungsbrand war rasch unter Kontrolle. Über die Drehleiter der Feuerwehr Bünde wurde das Dach mit einem Einreißhaken geöffnet. Die Drehleiter aus Hiddenhausen wurde angefordert, musste aber nicht mehr eingesetzt werden.

Haus unbewohnbar

Da zwischendurch nicht auszuschließen war, dass weitere Bewohner in dem Drei-Parteien-Haus durch den Brand betroffen waren, wurde nach dem MANV-Konzept gearbeitet. Das bedeutet, dass weitere Rettungskräfte, unter anderem der leitende Notarzt und der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes, alarmiert wurden.

Das Wohnhaus wurde durch den Brand unbewohnbar, die Brandwohnung soll komplett zerstört worden sein. Die Schadenssumme konnte am Sonntagmorgen noch nicht beziffert werden. Beamte der Kriminalpolizei nahmen in der Nacht ihre Arbeit auf, um die Brandursache zu ermitteln. Sie sollen im Laufe des Vormittags ihre Ermittlungen fortsetzen.

Gegen 3 Uhr konnten die Brandbekämpfer ihre Arbeitsmittel zurückbauen und abrücken. Sechs Feuerwehrkräfte des Löschzuges Bünde Mitte verblieben als Brandsicherheitswache vor Ort, um ein erneutes Aufflammen von Glutnestern in der Entstehung schnell abzulöschen.

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