Querungshilfe soll auf der Herforder Straße in der Nähe von Aldi aufgebracht werden
SPD fordert Zebrastreifen

Bünde (WB). Damit Fußgänger die Herforder Straße sicher überqueren können, muss im Bereich zwischen den Hausnummern 29 bis 43 ein weiterer Zebrastreifen her. Das findet zumindest die Bünder SPD-Fraktion.

Mittwoch, 08.01.2020, 14:13 Uhr aktualisiert: 08.01.2020, 14:20 Uhr
Zwar gibt’s in dem von der SPD in den Blick genommenen Bereich noch keine Zebrastreifen, aber eine Verkehrsinsel. Foto: Daniel Salmon

Daher wollen die Genossen die Stadtverwaltung beauftragen, sich mit dem zuständigen Straßenbaulastträger zwecks Errichtung einer Querungshilfe in Verbindung zu setzen. Im Fall der Herforder Straße (L545) ist das der Landesbetrieb Straßen NRW. Zunächst soll die Angelegenheit aber im Bünder Verkehrausschuss beraten werden. Die Mitglieder des Gremiums kommen das nächste mal in der kommenden Woche – und zwar am 16. Januar – zusammen.

Viele Schüler queren Fahrbahn

In ihrem Antrag begründet SPD-Fraktionschefin Andrea Kieper, dass es sich bei der Herforder Straße um eine „viel befahrene, gut ausgebaute Landesstraße“ handele, deren sichere Überquerung für Fußgänger, insbesondere zu Hauptverkehrszeiten, oft nur schwer möglich sei. „Gleichzeitig trennt sie die in dem Bereich Düllerstraße bis zum Feldmark-Friedhof befindliche Wohnbebauung von den auf der gegenüber liegenden Straßenseite befindlichen Verbrauchermärkte“, so die Ratsherrin weiter.

Kunden der Supermärkte – der Discounter Aldi und die Postenbörse – müssen, ebenso wie Schüler aus dem Wohngebiet, die die an der Heidestraße und Haßkampstraße befindlichen Schulen besuchen, die Straße täglich überqueren. Nach Angaben der Sozialdemokraten gebe es in dem Bereich bislang keine derartige Unterstützung für Fußgänger.

Kieper: „Es befindet sich lediglich in mehreren hundert Metern Entfernung ein Zebrastreifen im Bereich des Strotwegs.“ Auch die im Bereich der geplanten Bebauung auf dem Feldmarkfriedhof geplante Querungshilfe bringe keine Sicherheit für die Fußgänger aus den aufgeführten Siedlungen. „Sie wird zu weit entfernt sein und wird deshalb von diesen Fußgängern nicht zur Überquerung der Straße genutzt werden“, so die Fraktionssprecherin weiter.

Verkehrsinsel hinter Einmündungen

Aufgrund der auf der Herforder Straße gefahrenen Geschwindigkeiten und der Verkehrsdichte sei zum Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer die Errichtung einer Querungshilfe dringend erforderlich, so die Meinung der Genossen.

Zwar gibt es in dem von der SPD ins Visier genommenen Bereich tatsächlich keinen Zebrastreifen. Allerdings existiert auf der Herforder Straße, kurz hinter den Einmündungen zur Friedrichstraße und zum Friedrich-Langewiesche-Weg eine Verkehrsinsel.

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