Annegret Frick (65) leitet seit Jahresbeginn die Bünder Senioreninitiative
Neue Sprecherin der „Neuen Alten“

Bünde  (WB). Die Senioreninitiative „Neue Alte“ hat seit Jahresbeginn eine neue Sprecherin: Annegret Frick (65).  Sie folgt auf Waltraud Fidorra (74), die das Amt seit 2013 innehatte, es nun aber aus gesundheitlichen Grünen nicht mehr weiterführen möchte.

Donnerstag, 02.01.2020, 23:00 Uhr
Waltraud Fidorra (links) überreicht ihrer Nachfolgerin Annegret Frick die Glocke, mit der im Bonhoeffer-Haus immer der Beginn einer neuen Veranstaltung der Senioreninitiative eingeläutet wird. Waltraud Fidorra war seit 2013 Sprecherin der „Neuen Alten“, hat das Amt aber aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt. Foto: Hilko Raske

Bereits seit mehreren Monaten hat sich Annegret Frick auf die neue Aufgabe vorbereitet. Dazu gehört nicht zuletzt, gemeinsam mit einem Arbeitskreis die immerhin 45 Veranstaltungen zu organisieren, zu denen die Senioreninitiative jährlich jeweils mittwochs ins Dietrich-Bonhoeffer-Haus einlädt. In erster Linie sind es Vorträge, die in dem evangelischen Gemeindehaus gehalten werden. Darüber hinaus gehören musikalische Darbietungen und Ausflüge zum Angebot der „Neuen Alten“.

Auch wenn Waltraud Fidorra künftig die Senioreninitiative nicht mehr leiten wird, so will sie doch weiterhin an den zahlreichen Veranstaltungen teilnehmen und Annegret Frick, die ihre Schwägerin ist, mit Rat und Tat zur Seite stehen. Offiziell wird sie am Mittwoch, 8. Januar, in der ersten Veranstaltung des Jahres ihr Amt als Sprecherin niederlegen. Dann wird sie Annegret Frick die „Amtsinsignien“ übergeben: den Schlüssel zum Bonhoeffer-Haus, eine Parkkarte und – besonders wichtig – eine Glocke. „Mit der Glocke läute ich immer zu Beginn einer Veranstaltung. Dann sind alle Gäste sofort still – schließlich sind die Senioren gut erzogen“, erzählt Fidorra lächelnd.

Die Senioreninitiative gebe es schon seit über 30 Jahren in Bünde, informiert die scheidende Sprecherin. „Sie wurde 1988 von Heinz Stork gegründet.“ Ziel sei es stets gewesen, auf unterhaltsame Weise das Publikum zu informieren und quasi eine Fortbildungsmöglichkeit zu bieten. Daneben spiele der Aspekt der Geselligkeit eine große Rolle. „Manche Senioren vereinsamen mit der Zeit. Hier bei uns haben sie die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen. Oftmals entstehen so auch Freundschaften.“ In den ersten Jahren habe man bis zu 230 Senioren als Gäste begrüßen können. Inzwischen seien es im Schnitt etwa 130, die den Weg ins Bonhoeffer-Haus finden würden. Der Grund für die sinkenden Besucherzahlen: „Diejenigen, die heutzutage in Rente gehen, sind anders gestrickt als die Senioren meiner Generation. Da steht das Gemeinschaftserlebnis nicht unbedingt im Vordergrund. Wenn die hören, dass es einen Reisebericht beispielsweise über Finnland gibt, sagen die, dass sie doch selber dorthin fahren können.“

Die neue Sprecherin Annegret Frick freut sich schon auf ihre Tätigkeit. „Natürlich bin ich momentan noch ein wenig aufgeregt. Aber das wird sich bestimmt schnell legen“, sagt sie. Will sie etwas ändern, Neuerungen einführen? „Ich werde erst einmal alles so lassen, wie es ist. Schließlich hat sich das Angebot bewährt.“ Sie habe zwar eigene Ideen – „aber ich lasse es langsam angehen.“ Das Programm für den Monat Januar habe sie bereits selbstständig ausgearbeitet, verrät Annegret Frick. Den Auftakt macht am 8. Januar, 10 bis 11.30 Uhr, ein Vortrag zu einem wichtigen Thema im Alter: „Erhaltung der Mobilität und Selbstständigkeit durch medizinische Hilfsmittel“.

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