Bahnübergang Uhlenbrockstraße: Arbeiten starten 2020 statt 2021
Sanierung eher als geplant

Bünde (WB/KaWe). Weil es immer wieder zu signaltechnischen Störungen durch veraltete Technik kam, ist der Bahnübergang an der Uhlenbrockstraße für den Straßenverkehr bereits seit August gesperrt.

Donnerstag, 05.12.2019, 04:30 Uhr aktualisiert: 05.12.2019, 05:01 Uhr
Der Bahnübergang in der Uhlenbrockstraße ist bereits seit Sommer 2020 gesperrt. Foto: Kathrin Weege

Ursprünglich sollten die Arbeiten am Bahnübergang erst 2021 stattfinden, wurde im Verkehrsausschuss der Stadt Bünde bekannt. Die Stadt hatte kürzlich aber mit der Deutschen Bahn gesprochen und erfahren, dass der Übergang bereits im kommenden Jahr überarbeitet werden soll.

Stadt muss ein Drittel zahlen

Für viele Bünder ist der Übergang die direkte Verbindung über die Mühlenbachstraße nach Ahle und über die Weidemaschstraße zum Stadtzentrum südlich der Eisenbahnlinie.

Entsprechend groß ist die Behinderung durch die Sperrung. Und es ist nicht das erste Mal, dass der Übergang dicht ist: Er war 2007 den gesamten Juli komplett gesperrt, dann noch einmal zwei Monate später im September für etwa eine Woche. Die nächste Sperrung folgte im März 2009. Weitere Sperrungen wegen Gleisbauarbeiten gab es 2013 sowie 2016 und 2017.

»Die Stadt ist bei der Maßnahme zu einem Drittel an den Kosten beteiligt. Das regelt das Eisenbahnkreuzungsgesetz«, erklärt Doris Greiner-Rietz, Pressesprecherin der Stadt Bünde.

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