Zahlreiche Besucher bei der zehnten Auflage von „Ein Weihnachtsbaum für Bünde“ Eine Atmosphäre zum Wohlfühlen

Bünde (WB). Knackige Kälte, klare Luft, kein Niederschlag: Bedingungen, wie geschaffen für die zehnte Auflage des Adventsmarktes „Ein Weihnachtsmarkt für Bünde“. Das stimmungsvolle Hüttendorf, ein üppiges Bühnenprogramm und viel Lokalkolorit lockten zahlreiche Besucher auf den Rathausplatz.

Von Karl-Hendrik Tittel
Der Nikolaus (Jürgen Höffner) reiste mit der Kutsche an, hatte gleich mehrere Auftritte beim Adventsmarkt „Ein Weihnachtsbaum für Bünde“ und wurde stets dicht umringt.
Der Nikolaus (Jürgen Höffner) reiste mit der Kutsche an, hatte gleich mehrere Auftritte beim Adventsmarkt „Ein Weihnachtsbaum für Bünde“ und wurde stets dicht umringt. Foto: Karl-Hendrik Tittel

Kaum ist die Adventszeit da, gibt’s im Wittekindsland eine wahre Fülle an vorweihnachtlichen Märkten. „Ein Weihnachtsbaum für Bünde“ gehört zum erlauchten Kreis der zehn größten Veranstaltungen dieser Art im Kreis. Das ist umso bemerkenswerter, da der Bünder Adventsmarkt rein ehrenamtlich gestemmt wird. Geboren aus der Idee, die Lücke zu schließen, die der 2010 eingestellte Laurentiusmarkt hinterlassen hatte, ist inzwischen eine Erfolgsgeschichte geworden.

Und an der schreiben die Organisatoren vom „Verein zur Förderung der Jugendarbeit in Bünde“ mit viel Engagement unermüdlich weiter. „Es ist ein Vorweihnachtsmarkt von Bündern für Bünder“, beschrieb Vorsitzender Michael Hellmann den Kern der Sache. Der Welpenschutz ist nach zehn Jahren endgültig vorbei. „Wir werden ernst genommen und haben uns etabliert, das freut uns sehr.“

Mehr als 1200 freiwillige Arbeitsstunden

Mehr als 1200 freiwillige Arbeitsstunden werden am Ende wieder investiert worden sein. Das merkt man. Das Bühnen- und Rahmenprogramm war erneut bestens organisiert, das Konzept stimmig. „Hier kann man tagsüber oder abends hinkommen, es wird immer eine Menge geboten, ohne dass es hektisch wird“, sagte eine Besucherin.

Die tägliche Nikolausankunft mit der Kutsche – durch die Fußgängerzone zum Rathausplatz – war für zig Mädchen und Jungen ein Highlight. Die Kinder wurden eingeladen, Lieder oder Gedichte vorzutragen. Dort auf der Bühne stellten sich auch die heimischen Akteure und Gruppen sowie Bands und Künstler vor.

Es wurde vier Tage lang musikalische, sportliche, besinnliche oder ausgelassene Unterhaltung geboten, letzteres bei der traditionellen Weihnachtsbaum-Party am Samstagabend. Die Bühne war der Dreh- und Angelpunkt und zugleich lebhafter Gegenpol zum beschaulichen Hüttendorf – eine Kombination, die auch bei der zehnten Auflage hervorragend funktionierte.

Im Jahr des kleinen Jubiläums wies der namensgebende Weihnachtsbaum mit zwölf Metern Rekordhöhe auf. In seinem Schatten fand sich der neue Weihnachtspostkasten; jeder eingeworfene Brief soll beantwortet werden. „Der ist so rot wie der Mantel des Weihnachtsmannes“, fand die sechsjährige Charlotte aus Kirchlengern.

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