Beteiligte stellen Planungen vor – Alte Sporthalle wird zum Jahresende abgerissen
Kita in Ahle soll im Herbst eröffnen

Bünde (WB). Nach dem Roten Kreuz und der Dorfgemeinschaft wird demnächst auch eine Kita in die Räume der ehemaligen Grundschule in Ahle einziehen. Im Herbst soll die Betreuungseinrichtung eröffnen.

Donnerstag, 09.05.2019, 09:42 Uhr aktualisiert: 09.05.2019, 10:04 Uhr
Architekt Florian Ohmes erläuterte die Umbaupläne für die ehemalige Grundschule und baldige Kita Ahle. Foto: Raphael Steffen

Bei einem Informationsabend am Dienstag wurden die konkreten Pläne vorgestellt. Dabei bekannte Bündes Erster Beigeordneter Günther Berg vor zahlreichen Besuchern, dass ihm in seiner Berufslaufbahn wohl noch keine andere Immobilie so viel Arbeit gemacht habe. Neben dem gestiegenen Bedarf an Betreuungsplätzen im Vorschulbereich habe ihn eine Frage beschäftigt: »Wie können wir dem Stadtteil Ahle wieder eine Mitte geben?« Mit dem verfolgten Mehrgenerationenansatz sah er eine gute Lösung gefunden.

Zusagen bis August

Die Kita wird zwei Gruppen mit insgesamt 42 Plätzen umfassen, eine dritte Gruppe kann bei Bedarf ebenfalls untergebracht werden. Träger der Einrichtung ist der Evangelische Kirchenkreis. Die Leiterin der Arche in Holsen, Irene Arnold, wird auch Leiterin der – noch namenlosen – Kita Ahle. »Ich bin voll motiviert«, erklärte diese. Personal, Ideen – alles sei da, nur das Gebäude sei noch nicht fertig. Arnold will ihm »neues Leben einhauchen«.

Und tatsächlich wird es damit wohl auch noch etwas dauern. Architekt Florian Ohmes von der B&S strebt als Fertigstellungstermin September oder Oktober 2019 an. Regine Henneken, zuständige Fachberaterin des Kirchenkreises, versicherte aber, dass die alle Eltern eine verlässliche Zusage zum 1. August bekämen. Bis zum Bauende könnten die Kinder vorübergehend in den Kitas Arche und Regenbogen in Holsen unterkommen.

Gebäude behält Charakter

Henneken freute sich vor allem darüber, dass in der neuen Kita frisches Essen angeboten werden kann. Die ehemalige Aula soll als Mehrzweckraum erhalten bleiben und eine Bühne bekommen. »Es gibt wohl keine andere Kita in ganz NRW, die eine so große Halle bekommt«, sagte Henneken. Der Raum könne auch außerhalb der Öffnungszeiten von Gruppen genutzt werden. Die alte Turnhalle der Schule dagegen werde, so Günther Berg, wahrscheinlich im vierten Quartal abgerissen.

Architekt Ohmes erläuterte die Pläne: »Das Gebäude behält seinen Charakter. Von außen wird sich kaum etwas verändern.« Das Raumprogramm werde in die bestehende Struktur integriert. Im Durchgang soll ein Innenhof entstehen. Die Ausschreibungen, so Ohmes, seien bereits alle gelaufen. Auch der Außenbereich wird neu zu einem naturnahen Spielgelände umgestaltet.

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