Hunderte Besucher feiern bei Veranstaltungen in den Ortsteilen mit
Bünder Land begrüßt den Mai

Bünde/Kirchlengern (WB). Besser hätte es für die Maibaumfeste dieses Jahr wohl kaum laufen können: Nachdem 2018 noch mit Wintermantel und dicken Stiefeln gefeiert werden musste, brauchte es dieses Mal nicht einmal eine Jacke. Bei strahlendem Sonnenschein wurde in Ahle und Südlengern der Mai begrüßt.

Donnerstag, 02.05.2019, 22:33 Uhr aktualisiert: 02.05.2019, 22:40 Uhr
Marcel Westerhold, Nora Müller, Raphael Pluta und Andreas Bohlmann stellten den Maibaum in Ahle auf. Weil sich der Kranz beim ersten Aufstellen verkantet hatte und schief hing, wurde ein zweiter Versuch unternommen, bei dem alles klappte. Foto: Annika Tismer

In beiden Ortsteilen sind die Feste inzwischen Tradition, los ging es bereits am Dienstagabend in Ahle. »Und das nun schon zum siebten Mal«, freute sich Nora Müller von der Dorfgemeinschaft Ahle.

Wie in jedem Jahr spielte dort der Posaunenchor Holsen-Ahle Frühlingslieder und lud bei Titeln, wie »Der Mai ist gekommen« ein, mitzusingen. Mit Spannung erwartet wurde von Vielen aber vor allem das Aufstellen des bunten Maibaums. Mit vereinten Kräften nahmen einige Herren diese Aufgabe an und wuchteten die lange Stange mit dem Kranz in die Höhe – um sie kurz darauf wieder abzulassen.

Zweiter Versuch gelingt

Maibäume im Bünder Land

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  • Maibäume im Bünder Land
Foto: Annika Tismer
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Denn der Kranz hatte sich beim Aufstellen so verkantet, dass er nun schief in der Luft hing. Das wollten die Ahler so natürlich nicht stehen lassen und so wurde ein zweiter Versuch unternommen. Dieses Mal sollte der Kranz dann richtig hängen und die Besucher feierten darunter noch ausgelassen Bei Bratwurst und Getränken.

In Südlengern wird dagegen immer erst direkt am ersten Mai gefeiert. Auf dem Festplatz am Schimmelkamp war dabei in diesem Jahr aufgrund des Wetters besonders viel Andrang. Gleich vormittags sahen zahlreiche Schaulustige die Auftritte des Posaunenchores oder der zweiten Klasse der Grundschule, später wurde bei Kaffee und Kuchen beisammen gesessen. »Der Erlös des Festes soll auch dieses Jahr in örtliche Vereine oder Institutionen fließen«, sagte Andreas Voigt als einer der Organisatoren.

Lob für die Anwohner

Besonders hob er dabei die Anwohner hervor, die Jahr für Jahr Kuchen backen und verkaufen und den Erlös anschließend ebenfalls spenden würden. »Das ist hier schon ein besonderes Miteinander«, sagte er. Denn neben Anwohnern sind es auch viele weitere Bürger, die sich mit ihrem Verein, der Kindertagesstätte oder der Schule einbringen. So ist jedes Jahr auch das Spielmobil der evangelischen Jugend dabei und die AWO-Kita kümmert sich im Vorfeld um die Dekoration des Maibaums.

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