Städtischer Kulturbeirat veranstaltet Plakatwettbewerb – Geldpreise für die ersten drei Plätze
Auf der Suche nach Bündes bunten Seiten

Bünde (WB). Ist Bünde trist oder bunt? Eher Letzteres, wünscht sich der Kulturbeirat der Stadt. Und hat deshalb die »Bünder Biennale« ins Leben gerufen, bei der zum Auftakt ein Plakatwettbewerb unter dem Motto »Buntes Bünde« stattfindet. Aufgabe ist es, ein Plakat zu diesem Thema zu gestalten.

Donnerstag, 04.04.2019, 21:26 Uhr aktualisiert: 05.04.2019, 10:02 Uhr
Christian Kowalewsky, Daniel Meier und Thomas Clausing (Stadtverwaltung, von links) laden ein zum Wettbewerb. Foto: Hilko Raske

»Wir haben ein Thema gesucht, von dem sich sowohl Hobbykünstler als auch professionelle Grafiker, Grundschüler und Erwachsene angesprochen fühlen sollen«, sagt Kulturbeiratsmitglied Christian Kowalewsky. Und was erwartet der Kulturbeirat? »Das Thema ist frei und künstlerisch zu interpretieren«, betont Kowalewsky.

Was ist alles bunt? Die Natur? Stadt, Kultur oder Gesellschaft? »Diese Fragen sollen künstlerisch auf einem Plakat beantwortet werden.« Bis zum 31. August könnten die Plakate eingereicht werden. Unter den Einsendungen würden 25 Arbeiten von einer Jury ausgesucht und anschließend in einer Vernissage am 27. September im Rathaus ausgestellt.

Die drei besten Plakate erhalten einen Geldpreis: für Platz 1 gibt es 300 Euro, für Platz 2200 Euro und für den dritten Platz 100 Euro sowie je ein Zertifikat und eine Plakette.

Mitmachen kann jeder

Die Idee zu diesem Wettbewerb hatte übrigens Daniel Meier (26), seines Zeichens selbst Grafikdesigner. »Ich bin in der Plakatkunst aktiv – und ein solcher Wettbewerb erschien mir eine gute Möglichkeit, Künstlern im ländlichen Raum eine Plattform zu bieten.« Er habe zuerst das Stadtmarketing angeschrieben und seine Idee vorgestellt. Dort habe man ihn an den Kulturbeirat verwiesen. »Gemeinsam mit Wolfgang Balz, dem Vorsitzenden des Beirats, habe ich dann ein Konzept ausgearbeitet.«

Teilnehmen am Wettbewerb könne jeder, sagt Christian Kowalewsky. »Um es fair zu halten, wird es aber zwei Kategorien geben: unprofessionelle und professionelle Teilnehmer.« Plakate könnten dabei sowohl digital als auch analog eingereicht werden.

Bei beiden Möglichkeiten sollte vorzugsweise im Format DIN A2 gearbeitet werden, DIN A3 werde aber auch akzeptiert. Was die Darstellungsart betreffe, gebe es keine Vorgaben. »Das können fotografische, grafische, typografische oder malerische Arbeiten sein aber auch Collagen.« Weitere Infos zum Wettbewerb gibt es im Netz .

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