2018 heirateten in Standesamt und Dammhaus 44 Paare mehr als im Vorjahr
Bünde, die Hochzeitsstadt

Bünde (WB). Heiraten – aber bitte in Bünde! Die Zahl der Eheschließungen ist 2018 im Vergleich zu den Vorjahren regelrecht nach oben geschossen. In Kirchlengern und Rödinghausen ging sie hingegen zurück.

Freitag, 01.02.2019, 11:35 Uhr aktualisiert: 01.02.2019, 11:40 Uhr
44 Paare heirateten 2018 im Dammhaus. In Bünde gaben sich 2017 insgesamt 145 Paare das Ja-Wort. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Trauungen auf 189 an. Foto: dpa

189 Paare haben im vergangenen Jahr in der Elsestadt den Bund fürs Leben geschlossen. 44 gaben sich das Ja-Wort im Dammhaus, 145 im Trauzimmer des Standesamtes. Laut den Erhebungen der Bünder Verwaltung gab es 2017 145 Eheschließungen, 2016 waren es 144.

Aber woran liegt es, dass Heiraten in Bünde wieder im Trend liegt? Ein Grund dürfte wohl die Möglichkeit sein, auch wieder an Samstagen die Ringe zu tauschen. Das ist seit Anfang vergangenen Jahres möglich. »Die 21 Termine dafür waren ruckzuck vergeben«, sagt Standesbeamtin Nina Bollmeier und schränkt ein: »Zwei Paare hatten dann kurzzeitig aber abgesagt.« Auch für dieses Jahr seien schon mehrere der beliebten Samstagstermine vergeben.

Generell sei das Dammhaus als Ort für den »schönsten Tag im Leben« eine gern genommene Location – und nicht nur bei Bünder Heiratswilligen äußerst beliebt. »Viele Paare von außerhalb wollten dort heiraten«, weiß Bollmeier zu berichten.

In Kirchlengern kann man im Rathaus und im Herrenhaus in Stift Quernheim heiraten. Die Zahl der Trauungen in der Elsegemeinde ging 2018 auf 87 Trauungen zurück (2017: 98 Trauungen; 2016: 81).

In Rödinghausen schlossen im Vorjahr 30 Paare den Bund fürs Leben. 2017 gab es 52 neue Ehepaare und 2016 waren es 42. »Neben dem Trauzimmer im Haus des Gastes, gibt es bei uns auch die Möglichkeit, sich in der Zeit von April bis Oktober im Haus Kilver oder zwischen Mai und September unter freiem Himmel im Atrium am Jugendgästehaus trauen zu lassen«, so Standesbeamtin Michaela Klußmann. Trotz des Jahrhundertsommers entschlossen sich 2018 nur zwei Paare im Atrium zu heiraten.

Geburten

Die Zahl der Geburten von Kindern, die zwar in Kliniken außerhalb Bündes zur Welt gekommen sind, deren Eltern aber in der Elsestadt wohnen, betrug im letztem Jahr 374. Eine echten Bünder gibt’s aber dennoch: denn ein Kind erblickte bei einer Hausgeburt das Licht der Welt.

In Rödinghausen wurden 80 Neugeborene registriert, entbunden wurden sie vor allen in den Krankenhäusern in Melle, Lübbecke und Herford. Hausgeburten gab es in der Wiehengemeinde 2018 nicht.

Spitzenreiter bei Hausgeburten im Bünder Land ist somit Kirchlengern mit drei Entbindungen im heimischen Umfeld. 163 neue Bürger der Elsegemeinde wurden im Vorjahr in den umliegenden Krankenhäusern geboren.

Sterbefälle

Das Standesamt in Bünde beurkundete 684 Sterbefälle im vergangenen Jahr, 2017 waren es 637 und in 2016 insgesamt 700.

In der Gemeinde Kirchlengern wurden 2016 81 Menschen beigesetzt. 2015 sind es nur 73 Menschen gewesen. 2014 gab es 80 Sterbefälle. In Rödinghausen ist die Zahl der Verstorbenen im Vorjahr auf 76 leicht angestiegen. Für 2017 meldete die Gemeinde 71 Sterbefälle, 2016 waren es 74.

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