Firma Bollmeyer sichert Dr. Emma auch logistische Unterstützung zu 5000-Euro-Spende für das Hammer Forum

Bünde (WB). Das Hammer Forum versorgt Kinder in Kriegs- und Krisengebieten medizinisch. Seit vielen Jahren bereist Dr. Theophylaktos Emmanouilidis, Vorsitzender der humanitären Organisation, Afrika und den Nahen Osten, um vor Ort Hilfe zu leisten und die medizinische Versorgung aufzubauen.

Von Hilko Raske
Spende für das Hammer Forum (von links): Stefan Schmidt, Betriebsratsvorsitzender bei Mercedes Bollmeyer, Dr. Theophylaktos Emmanouilidis und Geschäftsführer Marc Bollmeyer.
Spende für das Hammer Forum (von links): Stefan Schmidt, Betriebsratsvorsitzender bei Mercedes Bollmeyer, Dr. Theophylaktos Emmanouilidis und Geschäftsführer Marc Bollmeyer. Foto: Raske

Dabei wird der ehemalige Bünder Chefarzt auch von den Mitarbeitern und der Geschäftsleitung von Mercedes Bollmeyer unterstützt. So konnte der Mediziner nun eine Spende in Höhe von 5000 Euro entgegennehmen. Damit soll die Fertigstellung einer medizinischen Ambulanz im westafrikanischen Guinea-Bissau ermöglicht werden. Vor Jahren hätten die Mitarbeiter zur Weihnachtszeit Präsentkörbe erhalten, erzählt Geschäftsführer Marc Bollmeyer. Auf Wunsch der Mitarbeiter und des Betriebsrates unterstütze man jetzt aber humanitäre Organisationen wie das Hammer Forum finanziell: »Wir verfolgen die Aktivitäten des Hammer Forums mit großem Interesse.«

Geld fließt in Projekt in Guinea-Bissau

Mercedes Bollmeyer unterstütze ihn schon seit vielen Jahren, betonte der Mediziner. So werde regelmäßig ein Fahrzeug zu Verfügung gestellt, wenn er mal wieder zu einem Flughafen müsse. Mit der Spende von Mercedes Bollmeyer werde man bauliche Änderung am Ambulanzgebäude in Guinea-Bissau vornehmen.

»Wir benötigen unter anderem einen gesonderten Eingangsbereich. Damit können wir die 100 bis 150 Patienten, die wir ab Ende Februar täglich untersuchen und behandeln wollen, besser registrieren.« Zudem wolle man aus Deutschland Krankenhausbetten nach Guinea-Bissau transportieren. Die Betten im staatlichen Krankenhaus in der dortigen Hauptstadt seien kaum zu gebrauchen. Ein Bielefelder Krankenhaus habe ausrangierte Betten gespendet, die per Container nach Afrika verschickt werden sollen.

Für solche Aktionen sicherte Geschäftsführer Marc Bollmeyer spontan die Unterstützung mit einem Firmen-Lkw zu, um Hilfsgüter innerhalb Deutschlands zu transportieren.

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