Comedian Heinz Gröning präsentiert Adventsklassiker Immer noch verschollen im Weihnachtsstollen

Bünde  (BZ). Seit 19 Jahren schon steht Heinz Gröning mit seinem Programm »Verschollen im Weihnachtsstollen« auf der Bühne. Abend für Abend sorgt er im Dezember für einen humorvollen Blick auf das Fest. Am Donnerstagabend ist er erneut im Universum zu Gast gewesen.

Von Annika Tismer

Hier spielt der Comedian bereits seit Jahren besonders gerne, seine Zuschauer sind zu einem großen Teil eingefleischte Fans, für die ein Besuch des Programms zur Weihnachtszeit dazu gehört. Wenn der »unglaubliche Heinz«, wie er sich selber nennt, also »Oh Tannenbaum« anstimmt und das Publikum dabei dazu auffordert, bei jedem »T« die Arme in die Luft zu reißen, ist manch einer in den Zuschauerreihen schon reichlich geübt. »Wir sind bereits zum achten Mal hier«, verriet Sebastian Dromski.

Eigene Version der Krippe

So konnte er, wie viele andere auch, dieses Mal wieder herzhaft lachen, als Gröning frei nach dem Motto »We make the Krippe great again« seine ganz eigene Version des Stalls auf einem Tisch präsentierte – mit Actionfiguren und einem inzwischen doch recht verbogenen Tannenbaum. Auch, wenn er »Morgen Kinder, wird’s was geben« in seiner ganz eigenen Rammstein-Version präsentiert oder Gedichte im Stil seiner Mutter aufsagt (»Die macht das allerdings primär vor Kindern unter drei Jahren, denn die können sich nicht wehren«) kann sich das Publikum kaum noch halten.

Vor allem aber erkennt das Publikum sich und eigene Erfahrungen wieder. Zum Beispiel, wenn es um den Besuch des Weihnachtsgottesdienstes am Heiligabend geht. »Das ist immer dasselbe: Die Katholiken versuchen zwanghaft immer alles genauso zu machen, wie im Vorjahr. Und die Evangelen versuchen zwanghaft, immer alles möglichst anders zu machen, als im Vorjahr«, witzelte er.

Jubiläum im Universum

Auch im nächsten Jahr will Heinz Gröning wieder ins Universum kommen, dann will er dort sein 20-jähriges Jubiläum mit dem Weihnachtsprogramm feiern.

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