Veranstaltung der Bünder Kirchengemeinden ist ein Erfolg 700 Teilnehmer picknicken in der City

Bünde (BZ). Von der Speisung der 5000 am See Genezareth hat Pfarrer Rainer Wilmer am Pfingstmontag beim ökumenischen Gottesdienst in der St. Josef Kirche erzählt. Fünf Brote und zwei Fische teilten Jesus’ Jünger mit den vielen Menschen, und am Ende waren alle satt. Das Teilen stand auch im Mittelpunkt des gemeinsamen Picknicks in der Bünder Innenstadt.

Von Thomas Klüter
Susanne Pott (links) hatte besondere Leckereien selbst vorbereitet und teilte mit Mitarbeitern der Diakonie Bünde 1 und mit allen Besuchern, die an der Tischgruppe Halt machten. Beim Abendmahl seien sich die Kirchen ja nicht so einig, meinte Pott, beim gemeinsamen Mittags-Picknick aber schon.
Susanne Pott (links) hatte besondere Leckereien selbst vorbereitet und teilte mit Mitarbeitern der Diakonie Bünde 1 und mit allen Besuchern, die an der Tischgruppe Halt machten. Beim Abendmahl seien sich die Kirchen ja nicht so einig, meinte Pott, beim gemeinsamen Mittags-Picknick aber schon. Foto: Thomas Klüter

100 Tische und 200 Bänke bauten die vielen freiwilligen Helfer auf den Straßen zwischen Laurentiuskirche und St. Josef Kirche auf. 700 Teilnehmer kamen zu der Veranstaltung, fast jeder brachte etwas zu Essen mit und teilte es mit jedem, der Hunger hatte.

»Ich habe Hackfleischbällchen mit Erdnüssen mitgebracht und einen Bitter-Lemon-Kuchen«, sagte Susanne Pott. Die Leiterin der Diakonie Bünde 1 war mit einigen ihrer Mitarbeiter für eine der Tischgruppen verantwortlich. Sie legten Tischdecken auf, dekorierten und tauschten sich mit Besuchern und Gästen aus. Andere Tische wurden von der Frauenhilfe, dem Kindergottesdienstkreis, der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland (Kfd), vom Verein Mahlzeit und verschiedenen Kindergärten betreut.

»Das ist das erste Mal, dass wir so ein Picknick organisiert haben«, sagte Gemeindereferent Ulrich Martinschledde. Als Geburtsstunde der Kirchen, ständen die Pfingsttage traditionell im Zeichen der Ökumene. »Und diesmal wollten wir eine schräge Nummer machen«, so Martinschledde. Dabei gehe es weniger um das Wunder der Speisung, sondern um das Teilen. »Es ist Vieles möglich, aber wenn keiner damit anfängt, wird es nichts«, sagte Martinschledde. Wie bei den Jüngern am See Genezareth sei das, ergänzte Rainer Wilmer: »Wichtig ist, dass man raus geht und was tut.«

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