Junge erliegt nach Unfall auf Brunnenallee seinen schweren Verletzungen Dreijähriger stirbt im Krankenhaus

Bünde (WB/KaB). Der Dreijährige, der am Donnerstagabend auf der Brunnenallee von einem Auto angefahren wurde, ist gestorben. Im Krankenhaus in Bethel erlag er am Samstagnachmittag seinen schweren Verletzungen.

Blumen, Kerzen, ein Engel und zwei Kuscheltiere erinnern an den Dreijährigen.
Blumen, Kerzen, ein Engel und zwei Kuscheltiere erinnern an den Dreijährigen. Foto: Kathrin Brinkmann

»Es ist richtig, dass der Junge am Samstag gegen 16 Uhr gestorben ist«, bestätigte ein Mitarbeiter der Kreispolizei Herford gestern auf Anfrage.

»Das ist wirklich eine schreckliche Katastrophe«, sagte eine Frau, die am Sonntagmittag zur Unglücksstelle gekommen war, um ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen. »Ich fühle wirklich mit der Familie. Ich habe so gehofft, dass das Kind es schafft.« Mit dieser Aussage war die Frau am Wochenende nicht alleine. An der Unfallstelle hatten mehrere Bünder Blumen und Kerzen abgestellt. Ein Engel und zwei Plüschtiere sowie ein Kreuz mit der Aufschrift »In Liebe« erinnerten ebenfalls an das Unglück. Auch in sozialen Netzwerken drückten viele Menschen ihre Anteilnahme aus.

Wie berichtet, war der Dreijährige am Donnerstagabend gegen 17.50 Uhr in Höhe der Fußgängerampel plötzlich auf die Straße gelaufen. Eine 41-jährige Bünderin in einem Nissan Qashqai konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und erfasste den Jungen mit ihrem Wagen. Das Kind wurde auf die Motorhaube geschleudert. Die Fahrerin soll noch versucht haben, so sanft wie möglich abzubremsen, damit das Kind nicht auf die Fahrbahn geschleudert wird.

Aus dem Lukas-Krankenhaus herbeigeeilte Rettungskräfte konnten innerhalb weniger Augenblicke Erste Hilfe leisten. Der Junge hatte jedoch so schwere Kopfverletzungen, dass die Ärzte einen Rettungshubschrauber anforderten. Der brachte das Kind in die Bielefelder Spezialklinik Gilead (Bethel).

Die Autofahrerin und eine der drei weiteren Insassen des Wagens trugen bei dem Unfall einen Schock davon. Beide Frauen mussten die Nacht zu Freitag vorsichtshalber im Lukas-Krankenhaus verbringen.

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