Junge mit Hubschrauber nach Bethel gebracht Dreijähriges Kind wird lebensgefährlich verletzt

Bünde (WB). Lebensgefährliche Verletzungen hat sich am Donnerstagabend ein dreijähriger Junge bei einem Verkehrsunfall auf der Brunnenallee zugezogen. 

Nur wenige Meter vom Lukas-Krankenhaus entfernt lief das Kind vor den Wagen einer 41-Jährigen.
Nur wenige Meter vom Lukas-Krankenhaus entfernt lief das Kind vor den Wagen einer 41-Jährigen. Foto: Klaus-D. Kuhlmann

Gegen 17.50 Uhr war eine 41-jährige Frau aus Bünde mit ihrem Nissan Qasqhai auf der Brunnenallee in Richtung Wasserbreite unterwegs, als das Kind nach Angaben der Polizei plötzlich von rechts auf die Fahrbahn lief. Die Fahrerin konnte nicht verhindern, dass ihr Wagen den Jungen erfasste.

Das Kind wurde auf die Motorhaube geschleudert. Nach Informationen dieser Zeitung bremste die Fahrerin aber geistesgegenwärtig so sanft wie möglich ab, damit das Kind nicht auf die Fahrbahn geschleudert wurde.

Aus dem Lukas-Krankenhaus herbeigeilte Rettungskräfte konnten innerhalb von wenigen Augenblicken Erste Hilfe leiten. Der Junge hatte jedoch so schwere Kopfverletzungen erlitten, dass die Ärzte einen Rettungshubschrauber anfordern. Der brachte das Kind in die Bielefelder Spezialklinik Gilead (Bethel).

Die Autofahrerin und eine der drei weiteren Insassen des Wagens haben einen Schock davongetragen. Sie mussten die Nacht vorsichtshalber im Lukas-Krankenhaus verbringen.

Die Brunennallee musste über mehrere Stunden halbseitig gesperrt bleiben. Zur Unfallaufnahme wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

Kommentare

es ist

wirklich Schlimm, hoffentlich wird das Kind bald Gesund.- @pillefelda, es stimmt, wenn ich hier sehe 30er Zone, rechts vor links, Kindergarten, es wird gerast, besonders Schlimm, wenn die Mütter ihre kleinen Kinder in den Kindergarten/Schule bringen, die sind die Schlimmsten. Und fordert man Maßnahmen von der Politik/Behörde. Antwort KEINE!!! Den zuständigen Bürgermeistern/Beamte sind wohl Kinderleben total egal. Wobei Sie ja noch das Glück haben eine Verkehrsberuhigte Zone zu haben. Dieses wünsche ich mir hier, denn die Autofahrer/innen fahren immer 30....pro Rad. Und im Verkehrsberuhigten Bereich wissen die auch nicht, dass man dort nur 4 - 7 km/h fahren darf. Und nicht zu vergessen, Supermarktparkplätze.. rasen die ebenfalls, denn es kann ja sein, das das Supersonderangebot sonst weg ist..

Immer mit unkontrollierten Fußgängern rechnen

Man sollte in Innenstadtstraßen mit Bürgersteigen Immer mit unkontrolliertem Verhalten von Fußgängern rechnen! Hier sollte eine Geschwindigkeit von 30 km/h genügen. Häufig sah ich schon Kinder, ältere oder mehrfach eingeschränkte Personen einfach auf die Straße laufen! Sehr beliebt und dabei höchst gefährlich in der Nähe von Bus-und BahnhaltestellenUnd ganz neu sind die oft Jüngeren, die mit abgesenktem Blick nach unten auf ein Display die Umwelt nicht ausreichend wahrnehmen. - Aber selbst hier bei uns in einer verhehrsberuhigten Zone (Spielstraße) wird gerast durch Zustelldienste, Handwerks-Lieferwagen, und durchaus auch durch Anlieger, Radfahrende und KiTa-Bring-und Abhol-Eltern.

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