Beim Elsepatent ist der Spaßfaktor entscheidend Erbsen schlagen, Seen raten

Bünde (WB). Sind es schon 50 Zentimeter? Oder vielleicht doch erst 40? Oder gar 55? Ganz ohne Lineal eine entsprechende Länge zu schätzen, ist gar nicht so einfach – die Teilnehmer des 9. Bünder Elsepatents haben diese Aufgabe dennoch gut gemeistert. 

Von Annika Tismer
Der Bünder Pastoralverbund  belegte den zweiten Platz. Den Pokal nahmen, noch im Kanu, für die gesamte Mannschaft Jürgen Wulf (von links), Matthias Lange, Urlich Martinschledde, Annika Bergmann und Holger Dittmer entgegen
Der Bünder Pastoralverbund belegte den zweiten Platz. Den Pokal nahmen, noch im Kanu, für die gesamte Mannschaft Jürgen Wulf (von links), Matthias Lange, Urlich Martinschledde, Annika Bergmann und Holger Dittmer entgegen Foto: Annika Tismer

Das Zurechtschneiden der Schur war dabei nur eine von insgesamt zwölf Aufgaben, die die 24 Mannschaften, die an der 9. Auflage des Wettbewerbs teilgenommen haben, lösen mussten.

In den unterschiedlichsten Disziplinen mussten sich die Mannschaften messen, Allgemeinwissen, Sportlichkeit oder Geschick waren gefragt. »In diesem Jahr haben wir viele neue Aufgaben dabei«, sagte Jens Meier, Vorsitzender der Marinekameradschaft. Wie bereits in den vergangenen Jahren hatten sich seine Kameraden viele Aktionen für den Spieletag an der Else überlegt, wie immer mussten die vier bis sechs Mann starken Mannschaften im Kanu über die Else paddeln und beim Leinenweitwurf Sandsäckchen möglichst weit werfen.

Neue Aktionen

Ganz neu war ein Fahrradparcours, bei dem es auf genaues Fahren ankam, auch eine Erbsenschlagmaschine oder das Seen raten waren neu. Rund um die Else, aber auch bis in die Innenstadt hinein waren die einzelnen Aufgaben aufgebaut worden, am Bootshaus gab es kühle Getränke und Musik von der Band Rainy Skiffleman – etwa 350 Besucher feierten hier mit.

Für viele Vereine ist der Wettbewerb ein absolutes Muss. »Weil es einfach Spaß macht und Tradition ist«, sagte Jörg Brennemann vom Team des Löschzugs Bünde-Mitte. »Es ist nett, andere Vereine zu treffen und dadurch auch etwas für die städtische Gemeinschaft zu tun«, fand sein Kollege Philipp Obermann.

Kameradschaft fördern

Auch für Petra Dembski vom Team der DLRG Bünde zählte in erster Linie der Spaßfaktor: »Aber so ein Wettbewerb fördert natürlich auch die Kameradschaft. Und beim Elsepatent trifft man einfach auch unglaublich viele Menschen, die man kennt«, sagte sie.

Dennoch gab es am Ende einen Sieger, die Mannschaft der Bünder Schützengesellschaft kämpfte sich auf den ersten Platz. Platz 2 ging an den Pastoralverband Bünder Land und Platz 3 an die Dorfgemeinschaft Hunnebrock-Hüffen-Werfen.

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