Mehr Sitzplätze und mehr Barrierefreiheit: Aufenthaltsqualität auf der Böckstiegel-Museumsterrasse steigt
Hoffen aufs erste Kaffeetrinken

Werther -

Die Zeit des Lockdowns auch für das Böckstiegel-Museum möglichst sinnvoll zu nutzen, hat sich Vera Keßeler vorgenommen, Geschäftsführerin der Peter-August-Böckstiegel-Stiftung. Mit der Umsetzung gleich zweier Maßnahmen hat sie die Aufenthaltsqualität im Außenbereich des Museums auf einen Schlag deutlich erhöht.

Mittwoch, 03.02.2021, 18:22 Uhr
Weitere wettterbeständige Tische und Bänke aus Holz sowie eine barrierefreie Rampe zur Museumsterrasse: Darüber freuen sich auch (von links) Vera Keßeler (Geschäftsführerin der Böckstiegel-Stiftung), Elke Hardieck (Vorstandsvorsitzende) und Anna Rzeha, Inhaberin des Café Vincent. Foto: Museum PAB

Drei zusätzliche Holztische und sechs Holzbänke sowie zwei Bänke mit Lagerfunktion für Kissen, Picknickdecken und -körbe erweitern jetzt das Mobiliar auf der Museumsterrasse.

Wie schon zuvor hat ein engagiertes Team der Stiftung Eben-Ezer die massiven Möbel gefertigt. „Es ist jetzt mehr Besuchern gleichzeitig möglich, unser Außenangebot zu nutzen, was insgesamt zu einer höheren Aufenthaltsqualität für die Museums- und Cafébesucher beiträgt“, freut sich Keßeler. Auch den Bau einer Rampe hat sie veranlasst. Diese ermöglicht Besuchern im Rollstuhl oder Rollator nun, vom Museum barrierefrei auf die Terrasse des Café Vincent zu gelangen. Bislang hatten diese Gäste nur eingeschränkt Zugang über drei Treppenstufen. „Da das Museum ansonsten weitgehend barrierefrei gebaut wurde, war dies für viele Besucher ein großes Manko – diese Hürde konnten wir nun abschaffen“, sagt Vera Keßeler.

Das erweiterte Mobiliar und die neue Rampe kosten zusammen etwa 20.000 Euro. Beide Maßnahmen wurden dank einer finanziellen Förderung aus dem NRW-Landesprogramm „Vital.NRW“ realisiert: Das Land trägt 80 Prozent der Kosten, die Peter-August-Böckstiegel-Stiftung die restlichen 20 Prozent.

Auch Anna Rzeha, Inhaberin des Café Vincent, freut sich schon auf warme Frühlingstemperaturen und den Moment, ab dem sie wieder Besucher in ihrem Café begrüßen darf: „Dank des neuen Mobiliars kann ich draußen zukünftig mehr Gäste bewirten – je nachdem, wie die Abstandsregeln dann aussehen.“ So würden etwa Wartezeiten für freie Sitzplätze verkürzt.

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