Böckstiegel-Ausstellung in Werther erst wieder im neuen Jahr zu sehen
Museum bleibt bis Januar zu

Werther (WB/bec) -

Das Böckstiegel-Museum in Werther bleibt nicht nur im November zu, sondern schließt gleich bis Anfang 2021. Eine Wiedereröffnung mit der laufenden Ausstellung „Dunkle Jahre voller Farben“ ist für den 6. Januar vorgesehen.

Montag, 02.11.2020, 16:47 Uhr aktualisiert: 02.11.2020, 18:10 Uhr
Das Künstlerhaus in der Arrode bleibt bis zum 6. Januar ebenso geschlossen wie das Böckstiegel-Museum und das Café Vincent gegenüber. Foto: Thomas F. Starke

 

Die Corona-bedingte Schließungsverfügung der NRW-Landesregierung trifft auch das Wertheraner Haus. Der Vorstand der Böckstiege-Stiftung hat jedoch entschieden, das Museum auch über die derzeit gültigen gesetzlichen Bestimmungen hinaus zu schließen. Als Grund hierfür nennt Geschäftsführerin Vera Keßeler die große Unsicherheit über die weiteren Entwicklungen sowie die enorme finanzielle Belastung. Außerdem habe der Schutz des Teams und der Besucher weiterhin oberste Priorität, so Keßeler. „Für die Mitarbeiter der Stiftung musste leider erneut Kurzarbeit beantragt werden.“

Die Schließung betrifft sowohl die im Juli eröffnete Ausstellung mit Arbeiten von Peter August Böckstiegel, „Dunkle Jahre, voller Farben – Peter August Böckstiegel. 1933-1945“ als auch das Künstlerhaus und das Museumscafé Vincent.

David Riedel, Künstlerischer Leiter: „Dass wir wie alle Museen trotz gut durchdachter und umgesetzter Hygienekonzepte wieder schließen müssen, finde ich persönlich bedauerlich – aber die Sicherheit geht vor. Wir konzentrieren uns nun auf die Planungen fürs nächste Jahr und hoffen, dann mit vollem Elan durchstarten zu können, ab Ende Februar mit einer tollen Felixmüller-Ausstellung und hoffentlich auch wieder mit Veranstaltungen und Führungen.“

Kataloge und andere Publikationen aus dem Museumsshop können unter info@museumpab.de bestellt werden.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7660365?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198389%2F2516078%2F
Maskenattest: Diagnose nennen ist nicht Pflicht
Beschäftigte in den Ordnungsämtern kontrollieren - wie hier in Pforzheim - die Maskenpflicht.
Nachrichten-Ticker