Am 7. August geht’s los: Freibad-Förderverein Werther ruft zum Stadtschwimmen auf
Anreiz zum „Meter machen“

Werther (WB). Als hätten die Organisatoren vom Freibad-Förderverein das Wetter taggenau vorhersagen können: Passend zum Sommer-Nachschlag mit angekündigten Temperaturen jenseits der 30 Grad locken sie jetzt mit einem zusätzlichen Anreiz ins Freibad am Meyerfeld – zum Stadtschwimmen, das am Freitag, 7. August, beginnt. Und wenn die Teilnehmer fleißig Bahnen schwimmen und „Strecke“ machen, kommt das dem Freibad und damit allen Besuchern zugute.

Donnerstag, 06.08.2020, 04:00 Uhr aktualisiert: 06.08.2020, 05:03 Uhr
Sie wollen auch unter veränderten Bedingungen ein attraktives Stadtschwimmen anbieten: (von links) Burkhard Finke, Nina Welland, Marion Weike, Katja Kreft und Vera Consbruch. Am 7. August fällt der Startschuss im Freibad Werther. Foto: Volker Hagemann

Veränderte Bedingungen, ein neuer Name der Veranstaltung und ein erweiterter Zeitraum: Damit wird aus dem beliebten, sonst jährlichen 24-Stunden-Schwimmen im Freibad diesmal coronabedingt das Stadtschwimmen. Die erfrischende Abkühlung, der Spaß und der Ehrgeiz, vielleicht noch ein paar Bahnen mehr als sonst zu schwimmen, sollen aber auch in diesem August bleiben. „Um die Veranstaltung etwas zu entzerren und allen buchstäblich mehr Raum zu geben, können die Teilnehmer ihre geschwommenen Bahnen und Meter diesmal in einem Zeitraum von 14 Tagen, also vom 7. bis zum 21. August, sammeln“, erklärt Nina Welland. Die 41-Jährige ist seit einigen Wochen neue Vorsitzende des Freibad-Fördervereins.

Zählen auf Vertrauensbasis

Und weil man zwei Wochen am Stück nicht ständig Helfer am 50 Meter langen Becken postieren kann, erfolgt das Sammeln und Notieren der jeweils zurückgelegten Schwimmstrecke auf Vertrauensbasis: „Man merkt oder notiert sich selbst die geschwommenen Bahnen. Wenn man am Ende seine Saison-Eintrittskarte am Ausgang vorzeigt, wird dort dann alles notiert“, erklären Nina Welland und ihre Mitstreiterin Katja Kreft vom Vorstand des Fördervereins. Denn: Wegen der Hygiene- und Abstandsregelungen kommen in dieser Saison ausschließlich Inhaber einer Saisonkarte ins Freibad Werther. Und nur damit kann man auch am Stadtschwimmen teilnehmen. „Es sind aber noch weitere Saisonkarten zum Preis von 36 Euro im Rathaus zu haben“, betont Bürgermeisterin Marion Weike.

Das Stadtschwimmen soll Spaß am Sport bringen und gleichzeitig dem Freibad nützen: Sobald von den Teilnehmern die ersten 1000 Kilometer zusammen gekommen sind, spendiert die Kreissparkasse 500 Euro für die Kasse des Freibad-Fördervereins. Umgerechnet sind das immerhin 20.000 Bahnen. „Mal sehen, wie schnell das geht...“, überlegt Werthers Sparkassen-Filialleiterin Vera Consbruch.

Stadt verlost Saisonkarten für 2021

Der Ehrgeiz lohnt sich jedenfalls mehrfach. Zum einen natürlich wegen der sportlichen Betätigung selbst. Zum anderen, weil der Förderverein das Geld zur Pflege und Instandhaltung des Freibads immer gut gebrauchen kann. Obendrein gibt es auch noch etwas zu gewinnen: Die Stadt Werther verlost fünf Jahreskarten für die Freibad-Saison 2021. Auch Bürgermeisterin Marion Weike ist glücklich, dass trotz aller Corona-Einschränkungen wieder eine solche Veranstaltung stattfinden kann: „Eine richtig schöne Alternative zum 24-Stunden-Schwimmen! So hat jetzt jeder ausreichend Zeit und Raum, im Bad und auf dem Gelände ist genug Platz.“

„Und die Besucher verhalten sich in der großen Mehrzahl sehr diszipliniert“, beobachtet Schwimmmeister Burkhard Finke. Seit dem Saisonauftakt im Mai sind schon mehr als 1200 solcher Saisonkarten verkauft worden, bisher zählte man etwa 8600 Besuche im Freibad. „Das Saisonende wird sich wie üblich nach dem Wetter richten“, kündigt Burkhard Finke an.

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