Erdbeeren in allen Variationen und eine Premiere auf der Bühne in Werther
Eine Stadt sieht rot

Werther (WB). Erdbeeren mit Schlag? Ja, die gibt’s natürlich auch. Neu ist aber »Schlag den Rat«. Beim Erdbeerfest vom 21. bis 23. Juni in Werther hat eine Spielshow mit Lokalkolorit Premiere.

Samstag, 08.06.2019, 08:46 Uhr aktualisiert: 08.06.2019, 08:50 Uhr
Sie hoffen, dass die Erdbeeren beim Fest in der Sonne leuchten: (von links) Martina Engelke-Söhngen, Reiner Stodieck, Thorsten Niemeyer, Vera Consbruch, Heinrich-Theodor Venghaus, Elisabeth Jebahi, Ulrich Kullak, Günter Butenuth und Alessia Kullak. Foto: Margit Brand

Gleich zum Auftakt am Freitag, 21. Juni, um 20 Uhr tritt Bürgermeisterin Marion Weike gemeinsam mit fünf weiteren Kommunalpolitikern aller Fraktionen gegen eine Handvoll Wertheraner an. Die TV-Show »Schlag den Raab« lieferte die Inspiration, insgesamt werde es sich aber mehr um Werther und natürlich die Erdbeere drehen, kündigte Ulrich Kullak, Sprecher der Werbegemeinschaft als Ausrichter der dreitägigen Innenstadtfete, an.

Kuchen als Appetithappen

Als Appetithappen – daran durften sich die Wertheraner bereits gewöhnen – gibt’s Erdbeerkuchen für alle, gebacken von örtlichen Bäckern. Der wird um 17.30 Uhr verteilt, nachdem der Chor der Grundschule auf dem Venghauss-Platz seine Begrüßungslieder gesungen hat. Direkt im Anschluss steht dann die Band »Rosegarden« auf der Bühne, bevor um 20 Uhr die Spielshow beginnt. Eine »Erdbeerdisco« mit DJ Kilian Nagel schließt sich an. Auf dem Alten Markt öffnet derweil um 20 Uhr der »Erdbeergarten«, der mit Sitzplätzen lockt, bei Speis und Trank der Live-Musik von Sophia & Band (Osnabrück) zu lauschen. Auch Samstag von 17 bis 24 Uhr ist dort dieses Programm vorgesehen.

Öffnet die Kirmes am Freitag 15 Uhr, so haben die rund 50 Fahrgeschäfte und Stände am Samstag bereits ab 14 Uhr geöffnet. Überall begegnet den Besuchern dort die Erdbeere. Ob im Eis oder anderen süßen Sachen, pur oder in Bowle oder Cocktails verarbeitet: Vielfältige Variationen sind vorbereitet. Nur die Bratwurst von Fleischerei Paul kommt diesmal ohne die Frucht aus. Wer möchte, bekommt allerdings Erdbeer-Chutney zum Fleisch vom Grill gereicht. Oder eben Ketchup, rot wie Erdbeeren.

Rock’n’Roll auf der Bühne

Auf dem Venghauss-Platz steht der Samstagabend ganz im Zeichen des Rock’n’Roll. Für entsprechende Partystimmung sorgt die Band Boppin B. aus Aschaffenburg. Später legt auch DJane Manu Tanzratte aus Berlin auf. »Wir haben uns bemüht, unsere Gäste wieder mit neuen Bands zu überraschen«, sagt Organisator Reiner Stodieck. Über mangelnde Angebote – auch seitens der Schausteller – könne er sich nicht beklagen. »Vielmehr ist es so, dass wir manche Karussells einfach nicht stellen können, weil uns schlicht die Stellfläche fehlt.« Auf dem Böckstiegel-Platz kommen Familien im »Disco-Swing« auf ihre Kosten. Kinderkarussell, »Scheibenwischer« und Bungee-Trampolin sind ebenso vor Ort.

Erstreckt sich die Kirmes Freitag und Samstag von Altem Markt bis zur Adler-Apotheke, so fügt sich am verkaufsoffenen Sonntag (13 bis 18 Uhr) die »Blaue Meile« (ab 12 Uhr) bis zur Schlossstraße an. Feuerwehr und Johanniter präsentieren sich hier dem Publikum und laden zu Mitmachaktionen ein. Auch einen Flohmarkt für jedermann (ab 11 Uhr) gibt es auf diesem Abschnitt. Auf der Bühne am Venghauss-Platz tritt um 15 Uhr die Kinder- und Jugendtanzformation des TSC Holiday auf, bevor es um 15.30 Uhr ein Experiment gibt: Improvisationstheater open air – dargeboten von »Ungebremst« aus Hiddenhausen.

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