Hunderte Besucher kommen zum Maisingen in den Stadtpark in Werther
Musik verbindet die Generationen

Werther (mat). Dass Musik die Generationen verbinden kann, zeigt das Maisingen jedes Jahr wieder. Denn auch am Mittwoch versammelten sich wieder hunderte Besucher im Stadtpark, um gemeinsam den Wonnemonat willkommen zu heißen.

Donnerstag, 02.05.2019, 12:08 Uhr aktualisiert: 02.05.2019, 12:14 Uhr
Auch die jungen Sängerinnen und Sänger des Schulchors der Grundschule Werther-Langenheide tragen zum Programm bei. Foto: Sara Mattana

So stimmten die Sänger des MGV Liedertafel unter der Leitung von Volker Schrewe Stücke wie »Der Mai ist gekommen« an – doch dabei wurden sie in diesem Jahr nicht nur von dem Gesang der Gäste begleitet. Auch einige Mitglieder des Oberwälder Blasorchesters aus Bellersen hat es am Tag der Arbeit in die Böckstiegelstadt verschlagen.

Maikranz gen Himmel gezogen

Die feierliche Musik allein sollte an diesem Tag allerdings nicht im Mittelpunkt stehen: Auch der Maikranz zog viele Blicke auf sich, als Hans Kuban, Marco Tech, Dennis Bertram und Marcus Plump von der Flex-Eingliederungshilfe (ehemals Waldheimat) das farbenfroh geschmückte Gesteck in die Höhe zogen. Denn nachdem sich zuvor der Heimatverein um den Maikranz gekümmert hat, hat vor zwei Jahren die Flex-Eingliederungshilfe diese Aufgabe übernommen.

Maisingen in Werther

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  • Maisingen in Werther
Foto: Sara Mattana
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»Es sind immer alle sehr motiviert dabei und freuen sich darüber, sich in der Gemeinde engagieren zu können«, sagte Marcus Plump, der einen ganzen Tag lang gemeinsam mit einigen Klienten den Kranz geknüpft und mit bunten Bändern versehen hat.

Doch auch für den Chor der Grundschule Werther-Langenheide ist es mittlerweile zur Tradition geworden, das Maisingen mit zu gestalten. So hatten die Kinder gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Silvia Weber, Renate Linhorst und Roswitha Heinze-Prinz ihren großen Auftritt unter strahlend blauem Himmel.

Bürgermeisterin nutzt Gelegenheit für einen Appell

Bevor die Besucher das Maifest jedoch mit Speisen und Getränken am Stand der Momentos-Bodega ausklingen ließen, nutzte Bürgermeisterin Marion Weike die Gelegenheit noch für einen Appell: »Die Auswirkungen des Klimawandels machen sich auch in Deutschland immer deutlicher bemerkbar. Kinder und Jugendliche gehen aus Angst vor ihrer Zukunft auf die Straße und wir alle können etwas zum Klimaschutz beitragen.«

Einen ersten Anreiz für einen umweltfreundlicheren Alltag bietet zum Beispiel das Stadtradeln (das WB berichtete), bei dem jeder mit dem Rad zurückgelegte Kilometer eingetragen wird und sich besonders fleißige Fahrradfahrer auf einen Preis freuen dürfen.

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