Wetter-Wunder entschädigt für fehlende Hauptattraktion beim »Frühlingserwachen« – mit Video
Wer braucht schon Seifenblasen...

Werther (WB). Endlich hatte Werther einmal Glück: kein Regen bei einer öffentlichen Veranstaltung! Das »Frühlingserwachen« machte seinem Namen alle Ehre und lockte viele Besucher in die Stadt. Doch einer fehlte: der angekündigte Seifenblasenkünstler.

Montag, 08.04.2019, 03:00 Uhr aktualisiert: 08.04.2019, 09:32 Uhr
Arthur Uphaus, Marlies Strate, Manfred Cominato und Eckhard Kleine-Tebbe (von links) repräsentieren den Freibad-Förderverein. Foto: Sara Mattana

Doch obwohl der Bielefelder nicht auftauchte, ließen sich die Gäste den Spaß nicht nehmen. Denn in der Böckstiegelstadt wird im Notfall auch schnell einmal improvisiert: Anstelle der riesigen Seifenblasen schwebten nun an der runden Ecke viele kleine Seifenblasen durch die Luft. Silke Storck-Schierenbeck, Inhaberin des »Bauerngartens« stellte kurzerhand selbst eine Seifenblasenmaschine vor ihrem Geschäft auf und ließ die Gassen so wenigstens ein bisschen schimmern.

Frühlingserwachen in Werther

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  • Frühlingserwachen in Werther
Foto: Sara Mattana
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Doch auch wenn die Hauptattraktion fehlte, herrschte beim »Frühlingserwachen« beste Stimmung – schließlich ließ sich endlich die Sonne blicken und sorgte dafür, dass die Besucher in aller Ruhe an Ständen bummeln oder bei Bratwurst und Fischbrötchen den Einzug des Frühlings genießen konnten. Und auch für das Dessert war selbstverständlich gesorgt: Vor »Lessi Design« standen Patricia und Felicia Kullak gemeinsam mit Ida Heeren mit Kuchen und frisch gebackenen Waffeln bereit.

Und obwohl das Wetter vor allem zum Stöbern an den Ständen einlud, lohnte sich auch ein Blick in die 20 geöffneten Geschäfte. Im Lesezeichen, bei Sport-Strunk, bei der Wollfee, im Bauerngarten und im Antiquariat haben die Mitarbeiter vorab große Ostereier aus Pappe gebastelt, die es nun zu finden und zu zählen galt. Wer am Ende des Tages alle Ostereier hatte, durfte sich über Preise aus den Geschäften freuen.

Während sich die einen also auf Eiersuche begaben, schauten sich die anderen an den 22 Ständen um. Auch der Förderverein des Freibads war wieder mit dabei und verkaufte neben großen Badetüchern und Sonnenhüten die ersten Jahreskarten. Schnäppchen konnten die Besucher auch auf dem Flohmarkt machen: 25 Hobbytrödler hatten auf dem Alten Markt ihre Stände aufgebaut, sodass die Erwachsenen nach Herzenslust stöbern konnten, während die jüngeren Gäste ihre Runden im Kinderkarussell drehten oder auf der Einhorn-Hüpfburg um die Wette sprangen. Wer braucht da schon Seifenblasen?

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