Mittelfristig muss Werthers Feuerwehr über Neubau nachdenken
Gerätehaus ist zu klein

Werther  (WB). Sandro Langer von der  Sicherheitsberatung Luelf & Rinke hat der Wertheraner Feuerwehr ein insgesamt gutes Zeugnis ausgestellt. Schnelles Eintreffen, ausreichende Personalstärke bei Alarmen und gute technische Ausstattung sorgten für  durchgehend gute Einsatzfähigkeit.

Mittwoch, 03.04.2019, 08:45 Uhr aktualisiert: 03.04.2019, 08:50 Uhr
Atemschutzgerätewart Olaf Peperkorn in der Atemschutzwerkstatt im Gerätehaus Blumenstraße. Auch die Werkstätten für die Wartung der technischen Geräte ist verbesserungswürdig, berichtete Wehrführer Dr. Dirk Hollmann im Hauptausschuss.          Foto: Klaus-Peter Schillig

Gleichwohl dürften in der Zukunft einige Nachbesserungen nötig sein. »Tagsüber stehen im Stadtgebiet rund 30 Kräfte zur Verfügung, Einschränkungen gibt es da auch bei den Führungskräften«, sagte Langer. Das ist eine Folge der zunehmenden beruflichen Mobilität, 70 Prozent der Kameraden arbeiten auswärts.

Neubau oder Anbau für das Gerätehaus?

Der Gutachter empfahl deshalb, weitere Mitglieder anzuwerben, um den Personalstand zu erhöhen. Ein neues Fahrzeug für den Löschzug Langenheide  ist gerade bestellt, ein Mannschaftstransportwagen und ein Löschfahrzeug für den Löschzug Werther seien innerhalb der nächsten fünf Jahre fällig. Angepackt werden müsse  mittelfristig auch das Gerätehaus Werther. Die Mängel zu beheben, sei allerdings im Bestand nicht möglich. Es müsse deshalb über einen Neubau oder wenigstens Teilneubau nachgedacht werden.

Wehrführer Dr. Dirk Hollmann, der zusammen mit seinem Stellvertreter Rainer Ermshaus und weiteren Führungskräften an der Erstellung des jetzt im Hauptausschuss vorgestellten Brandschutzbedarfsplanes mitgearbeitet hat, erläuterte, dass schon die gewünschte Verbesserung der Personalstärke an Grenzen stoße. »Alle Haken sind besetzt«, sprach er die Kapazität der Umkleiden an. »Wenn wir wachsen wollen, auch für die Tagesverfügbarkeit, dann müssen wir auch baulich nachziehen.« Verbesserungswürdig seien aber die die Werkstätten, in denen beispielsweise die Atemgeräte oder die anderen technischen Geräte regelmäßig gewartet werden müssen.

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