Ausstellung von Sieghard Watzke im Wertheraner Rathaus eröffnet
Von Grenzen, Toleranz und Respekt

Werther (WB/mat). Die rot-weißen Pfähle in der Ecke und das Absperrband auf dem Boden des Rathaus-Foyers lassen es erahnen: In Sieghard Watzkes Ausstellung dreht sich alles um das Thema Grenzen. Doch es geht nicht nur um physische Grenzen – auch die menschlichen Grenzen stehen im Zentrum seine Arbeiten.

Sonntag, 03.03.2019, 11:00 Uhr aktualisiert: 03.03.2019, 12:42 Uhr
Künstler Sieghard Watzke zeigt seine neue Ausstellung zum Thema Grenzen.

25 Bilder sind noch bis Montag, 25. März, im Rathaus zu sehen und all diese Werke haben eines gemeinsam: Sie sollen dazu anregen, sich mit den eigenen Grenzen auseinanderzusetzen und Wege der Toleranz und des Respekts zu entdecken. Denn Respekt ist für Sieghard Watzke ein zentrales Thema. »Nelson Mandela ist ein Mensch, der mich sehr beeindruckt. Er verbrachte lange Zeit auf der Gefangeneninsel Robben Island und begegnete all seinen Mithäftlingen und Bewachern mit Respekt. So konnte er überleben und uns zum Vorbild werden«, sagt Sieghard Watzke am Donnerstag im Rahmen der Vernissage. Und deshalb hat er Nelson Mandela seine Bilder-Reihe »Der lange Weg zur Freiheit« gewidmet.

Betrachter kann sich in »Fußabdrücken« wiederfinden

Diese Bilder sind ebenso wie Watzkes andere Werke aus Übermalungen verschiedener Farbschichten entstanden und erzählen eine Geschichte. So kann sich der Betrachter auch in den Fußabdrücken der Reihe »Footprints« wiederfinden. Von der Leinwand aus führen diese Abdrücke quer über die Vitrine bis auf den Fußboden. »Jeder Mensch möchte einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Einen Footprint. Also arbeiten Sie an Ihren Footprints und reißen Sie alle Grenzen ein«, appelliert Sieghard Watzke an die etwa 25 Gäste, die sich zur Eröffnung seiner Ausstellung im Rathaus versammelt haben.

Alle Werke dieser Ausstellung hat der 67-jährige Künstler innerhalb der vergangenen fünf Jahre erstellt. Sein Atelier hat der Steinhagener nun seit drei Jahren in der Alten Lederfabrik in Halle, nachdem er zuvor 15 Jahre lang im Steinhagener Schlichte-Carree gearbeitet hat.

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