Stadtverwaltung in Werther reagiert auf Kritik
Bald gibt es auch Bänke in den Haltestellen

Werther (WB). In Sachen Sicherheit und Komfort an den ZOB-Ersatzbushaltestellen bessert die Stadt Werther nach. In Kürze werden Bänke aufgestellt, damit Fahrgäste sich während des Wartezeit setzen können.

Freitag, 01.03.2019, 03:00 Uhr aktualisiert: 01.03.2019, 12:48 Uhr
Der Zustand der Ersatzhaltestellen rund um den ZOB wird krititisiert. Die Stadt will reagieren und unter anderem Bänke aufstellen. Foto: Margit Brand

Mehr als ein Jahr ist der Busbahnhof Großbaustelle, bis er zur »Mobilitätssstation« umgebaut ist. Einerseits eine lange Zeit, in der Busse und Fahrgäste an die viel befahrene Bielefelder Straße bzw. den Teutoburger-Wald-Weg ausweichen müssen. Andererseits ist es ein vorübergehendes Provisorium, in das die Stadt Werther nicht unnötig viel Geld investieren wolle, erläuterte Stefan Meier, zuständiger Sachbearbeiter im Rathaus.

Deshalb wurde mit »Resten« des alten ZOB improvisiert. Zwei Unterstände stehen gegenüber der Aral-Tankstelle und am Teutoburger-Wald-Weg, die für Fahrräder ebenso wie für wartende Fußgänger gedacht sind. Ein altes Bushäuschen ist an der Bielefelder Straße nahe des Hofes Overbeck aufgestellt. Was allen (noch) fehlt und von einigen arg vermisst wird, sind Sitzgelegenheiten. Auch im jüngsten Bau- und Planungsausschuss wurde noch einmal darauf hingewiesen. Wie Stefan Meier sagte, werde der Bauhof in Kürze für Abhilfe sorgen. Im dortigen Fundus sei noch Mobiliar aus dem Stadtpark aufgetaucht, das sich hierfür gut nutzen lasse.

Auf dem ZOB dauern Tiefbauarbeiten noch bis zum Frühjahr an

Ebenfalls in Auftrag gegeben ist die Erneuerung oder Ausbesserung der gelben Fahrbahnmarkierungen, die sich zum Teil verschoben oder ganz vom Straßenbelag gelöst haben und als Knäuel auf der Straße kleben. Auch dies werde in den nächsten Tagen geschehen, kündigte Meier an. Auf Anregung eines Bürgers wurde bereits im Januar für »Erleuchtung« gesorgt. Solarlampen wurden installiert, um in der Dunkelheit für ein Plus an Sicherheit zu sorgen.

Unterdessen laufen die Arbeiten am ZOB weiter. Wer genau hinsieht, erkennt die künftigen Umrisse, die durch die Metallstäbe markiert sind. Die ersten Schotterwagen fahren vor und laden ihre Last ab. Wobei die ausführende Firma Unverfehrt von Lieferanten abhängig sei, die nach der Winterpause jetzt erst nach und nach wieder den vollen Betrieb aufnehmen, wie Meier berichtete.

Bis zum Frühsommer werden die Tiefbauarbeiten noch andauern. Mit allem, was aus der Erde schaut, soll es dann möglichst nahtlos weitergehen. Ende des Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Über den Fortgang der Umgestaltung informiert die Stadt Werther auf ihrem »ZOB Blog« oder direkt über:

www.werther.pageflow.io/zobblog#179181

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w.werther.pageflow.io/zobblog

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