Inhaber der Kartbahn Werther holt »Hot Rod Fun« nach OWL Stadtführung im Mini-Flitzer

Werther (WB). Sieht aus wie eine Seifenkiste, hat aber ordentlich was unter der Haube: Ungewöhnliche kleine Flitzer werden vom 12. Mai an in Werther und Umgebung im Tross unterwegs sein.

Von Margit Brand
Bald schwärmen diese Miniatur-Autos auch in Werther aus: 15 dieser »Wenckstern Hot Rods« haben ihren Standort an der Kartbahn Werther und machen eine geführte Ausfahrt an der frischen Luft möglich. Ein Führerschein der Klasse B ist Voraussetzung.
Bald schwärmen diese Miniatur-Autos auch in Werther aus: 15 dieser »Wenckstern Hot Rods« haben ihren Standort an der Kartbahn Werther und machen eine geführte Ausfahrt an der frischen Luft möglich. Ein Führerschein der Klasse B ist Voraussetzung.

Die Miniatur-Autos nennen sich »Wenckstern Hot Rods« und sind eine Erfindung der Gebrüder Wenckstern, mit denen der Inhaber der Wertheraner Indoor-Kartbahn, Alexander Boldirew, künftig zusammen arbeitet. 15 Fahrzeuge wurden aus der Manufaktur im Hamburger Norden nach Werther geliefert, wo – einzigartig im Umkreis von rund 60 Kilometern – nun eine neue »Hot Rod Fun«-Station eröffnet. Von der Halle an der Engerstraße starten als neue touristische Attraktionen künftig geführte Touren.

Vom Böckstiegel-Museum bis zum Storck-Haus

Die kürzeste, die »Werthers Echte«-Tour, mit rund einer Stunde reiner Fahrzeit lässt die Teilnehmer eine Runde durch Werther drehen – Abstecher zum neuen Böckstiegel-Museum inklusive. Das Storck-Haus am Alten Markt liegt genauso auf der Route wie der Storck-Werksverkauf in Halle. »Unsere Guides sind so vorbereitet, dass sie bei jedem ›Boxenstopp‹ unterwegs Erklärungen geben können« berichtet Boldirew.

Etwas weiter führt die doppelt so lange »City-Tour«, die die Sparrenburg und weitere Bielefelder Sehenswürdigkeiten ansteuert. Die dritte und mit drei Stunden Fahrzeit auch längste Strecke, die »Country Tour«, hat auf Umwegen die Salinen in Bad Rothenfelde zum Ziel.

Für öffentlichen Straßenverkehr zugelassen

Seit 2013 schwärmen die »Wenckstern Hot Rods« an verschiedenen Standorten in Deutschland und Holland aus. Die Mini-Autos sind für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen und bringen es auf Tempo 88. Theoretisch wäre damit auch Autobahn erlaubt, aber das ist nicht Sinn der Sache. »Vorzugsweise sind wir auf ruhigen Wegen abseits der großen Hauptstraßen unterwegs«, erklärt Alexander Boldirew und verspricht, dass der Fahrspaß in den zwei Meter langen und 1,20 Meter breiten Kisten keineswegs zu kurz kommt.

Tiefer Sitz auf der Straße, direkte Lenkung, keine Stoßdämpfer, Fahrtwind im Gesicht: Das sei schon etwas anderes als Autofahren. Wenngleich es sehr einfach zu lernen sei, betont der 30-Jährige. Vor- und Rückwärtsgang, Gas und Bremse, das sei alles. Die Teilnehmer werden trotzdem ausführlich eingewiesen. Eine Testrunde auf dem Gelände der Kartbahn – natürlich outdoor auf dem Hof – gehört auch dazu.

Hier geht es zum Webauftritt.

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