Skaterhalle in Werther für 10.000 Euro umgebaut Paradies für Draufgänger

Werther (WB/mat). Die Skaterhalle am Jugendzentrum »Funtastic« ist zu einem beliebten Treffpunkt von BMX- und Scooter-Fahrern nicht nur aus Werther geworden. Doch die Rampen sind mittlerweile in die Jahre gekommen. Deshalb hat eine Gruppe Jugendlicher ihre Skaterhalle wieder auf Hochglanz gebracht.

Dicke Bretter gebohrt: Besucher Dominik Schlief (links) und Jugendzentrumsleiter Björn Fülbier haben zusammen mit anderen freiwilligen Helfern viel Herzblut in den Umbau der Wertheraner Skaterhalle gesteckt.
Dicke Bretter gebohrt: Besucher Dominik Schlief (links) und Jugendzentrumsleiter Björn Fülbier haben zusammen mit anderen freiwilligen Helfern viel Herzblut in den Umbau der Wertheraner Skaterhalle gesteckt. Foto: Sara Mattana

Seit den Sommerferien wurde dort eifrig gesägt und gehämmert. »Wir hatten Glück, dass die Unterkonstruktionen noch super erhalten waren. So konnten wir Holz sparen und das Geld anderweitig verwenden«, sagt Jugendzentrumsleiter Björn Fülbier, der für den Umbau 10.000 Euro vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) zur Verfügung gestellt bekommen hat.

Finanziert werden konnten davon vor allem die Materialkosten. Denn neben den Honorarkräften waren die Jugendlichen selbst für Planung und Bau verantwortlich und haben so eine Menge Geld gespart. So haben sich zehn bis 30 Besucher wöchentlich getroffen, um in Eigeninitiative Holzplatten zu sägen, zu schleifen und zu Rampen zusammenzuschrauben.

Vor allem Scooter- und BMX-Fahrer treffen sich in der Halle besonders gern, weshalb die Jugendlichen bei dem Umbau darauf geachtet habe, weniger skateboardtypische Rundungen aufzubauen. Damit aber dennoch alle Nutzer der Skaterhalle auf ihre Kosten kommen, hat der Bielefelder Skater Bastian Cramer die Jugendlichen tatkräftig bei ihrer Arbeit unterstützt – schließlich hat der Profi selbst schon einige Rampen gebaut und weiß genau, worauf geachtet werden muss.

Damit die Rampen aber nicht nur bestens zum Skaten geeignet sind, sondern auch zur Gestaltung der vor 15 Jahren eröffneten Halle passen, half Graffiti-Sprayer Denis Kelle beim Besprühen der Wände. »Wir haben gemeinsam alle senkrechten Flächen neu gestaltet und auch unsere Regeln an die Wand gesprüht«, sagt Helfer Dominik Schlief, der sich darauf freut, sich gemeinsam mit seinen Freunden schon bald den Herausforderungen der neuen Rampen stellen zu können.

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